Überweisungen in über 60 Länder 

Samsung bringt USDC auf 82 Millionen Galaxy-Geräte: Das müssen Nutzer jetzt wissen

Samsung macht Stablecoins für Millionen Galaxy-Nutzer zugänglich. USDC lässt sich künftig direkt über Samsung Wallet verwalten. Was steckt dahinter?

Dominic Döllel
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Samsung-Schriftzug über einem Smartphone mit Samsung-Wallet-Logo, daneben eine USDC-Münze vor einem digitalen Finanzhintergrund.

Beitragsbild: Shutterstock I Fotomontage

| Samsung erschließt den Stablecoin-Markt

Samsung hat seine neue Stablecoin-Funktion freigeschaltet. Seit Donnerstag können berechtigte Galaxy-Nutzer USDC auf der Solana Blockchain direkt über Samsung Wallet kaufen, verwahren und versenden. Eine separate Krypto-App ist dafür nicht erforderlich.

Nach Unternehmensangaben sind rund 82 Millionen Galaxy-Geräte in den USA mit dem Dienst kompatibel. Nutzer müssen mindestens 18 Jahre alt sein, über einen Samsung-Account verfügen und Android 13 oder neuer verwenden.

USDC-Transfers in mehr als 60 Länder

USDC lassen sich ohne zusätzliche Samsung-Gebühren an andere Samsung-Wallet-Nutzer oder externe Krypto Wallets übertragen. Auch Überweisungen auf berechtigte Bankkonten in mehr als 60 Ländern sind möglich und Empfänger können das Geld in ihrer Landeswährung erhalten.

„Stablecoins haben seit einem Jahrzehnt bewiesen, dass die Technologie funktioniert. Was fehlte, war ein Weg in den Massenmarkt“, erklärt Lily Liu, Präsidentin der Solana Foundation, in einer Pressemitteilung.

Für die technische Abwicklung arbeitet Samsung mit Bastion und Coinbase zusammen. Bastion stellt die Konten und Transfer-Infrastruktur bereit, Coinbase übernimmt über Coinbase Prime Vault die Verwahrung der USDC – Nutzer müssen ihre Private Keys somit nicht selbst verwalten.

Samsung prüft weitere Einsatzmöglichkeiten

Künftig will Samsung Stablecoin-Zahlungen im Onlinehandel und in Geschäften prüfen. Auch eine Expansion in weitere Märkte ist vorgesehen, sofern die regulatorischen Voraussetzungen erfüllt sind. Konkrete Länder oder Starttermine nennt das Unternehmen bislang nicht.

Samsung setzt schon länger auf Blockchain

Die Stablecoin-Pläne sind Teil einer breiteren Krypto-Strategie des Konzerns. Samsung bietet bereits seit mehreren Jahren Blockchain-Funktionen auf seinen Galaxy-Geräten an. Dazu gehören unter anderem die Samsung Blockchain Wallet sowie die Anbindung von Hardware Wallets wie dem Ledger Nano S und Nano X. Zudem entwickelt das Unternehmen Mining-Chips für das Bitcoin-Netzwerk und arbeitete in der Vergangenheit an Plänen für eine eigene Krypto-Börse in Südkorea. Mit der Integration nativer Stablecoin-Funktionen baut Samsung sein Engagement im Krypto-Sektor nun weiter aus.

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