- Die US-Börsenaufsicht SEC benötigt mehr Zeit bei der Entscheidung, die Umwandlung des Bitcoin-Futures-ETF der Firma Hashdex in einen Spot-ETF zu genehmigen. Das geht aus einer Mitteilung der Behörde hervor.
- Im September hatte Hashdex die Konvertierung ihres Futures-basierten ETFs beantragt. Stichtag für eine Entscheidung war der 17. November. Eine erneute Urteilsfindung vertagte die SEC auf den 1. Januar 2024.
- Zur selben Zeit vertagte die Behörde einen Entschluss zum Start des Ethereum-Futures-ETF von Grayscale auf den 1. Januar nächsten Jahres.
- Die Verzögerung käme nach Bloombergs ETF-Analyst James Seyffart “nicht ansatzweise überraschend”. Grayscale befindet sich separat dazu ebenfalls in einem Antragsverfahren zur Konvertierung ihres Ethereum-Treuhandfonds in einen Spot-ETF.
- Der Krypto-Sektor fiebert weiter auf eine Genehmigung eines Bitcoin- und nun auch Ethereum-Spot-ETFs in den USA hin. Die jüngsten Entscheidungen sind hierbei indikativ für das weitere Verfahren der SEC bei der Bewilligung anderer, ausstehender Krypto-ETF-Anträge.
- Seyffart rechnet indes mit weiteren Verschiebungen in den kommenden Tagen. Eine Entscheidung zu den Bitcoin-ETF-Anträgen von Global-X und Franklin Templeton werden bis zum 17. und 21. November erwartet.
- Nach einem Gerichtsurteil vom August dieses Jahres sah sich die SEC gezwungen, ihren Kurs bei der Genehmigung der Krypto-ETFs zu überdenken. Inzwischen rechnen Experten “zu 90 Prozent” mit einer Genehmigung aller Bitcoin-Spot-Anträge bis zum 11. Januar 2024.
- Angesichts des früheren Stichtags einiger Anträge spekulierte der Krypto-Sektor jedoch auf eine vorzeitige Genehmigung noch in diesem Jahr. Dies wird nach den jüngsten Verzögerungen immer unwahrscheinlicher.
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