Vor Urteilsverkündung Sam Bankman-Fried fordert kürzere Haftstrafe

115 Jahre Gefängnis drohen Sam Bankman-Fried (SBF). Der FTX-Gründer spricht sich für eine deutlich geringere Strafe aus und führt mehrere Argumente an.

Daniel Hoppmann
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Sam Bankman-Fried

Beitragsbild: Picture Alliance

| Das Strafmaß gegen Sam Bankman-Fried wird Ende März verkündet
  • Der Prozess gegen Sam Bankman-Fried (SBF) steht kurz vor dem Abschluss. Verurteilt ist der FTX-Gründer bereits in sieben Anklagepunkten, nun fehlt nur noch das Strafmaß.
  • SBF reichte dazu gestern einen Antrag beim zuständigen Gericht in New York ein. Darin sprach sich der 31-Jährige für eine Haftstrafe aus, jedoch deutlich geringer als die Maximalstrafe hergeben würde.
  • Zwischen 63 und 78 Monaten wolle Bankman-Fried ins Gefängnis gehen, also maximal 6,5 Jahre.
  • Seine Verteidigung führt dazu mehrere Argumente an. So seien seine Handlungen nicht von betrügerischer Absicht geprägt gewesen. Er habe bereits durch den Verlust seiner Unternehmen und die öffentliche Verurteilung Strafe erlitten.
  • Zudem heben die Anwälte sein frühes philanthropisches Engagement hervor. Außerdem hätte die Inhaftierung negative Auswirkungen auf seine geistigen und emotionalen Zustand.
  • Zuvor hatte ein ehemaliger Mithäftling in einem Interview bereits den Zustand von SBF beschrieben. Er sprach von einer “Verwahrlosung” des einstigen Krypto-Moguls.
  • Ob das Gericht die Argumente von Bankman-Fried berücksichtigen wird, bleibt abzuwarten. Ihm drohen bis zu 115 Jahre Haft, das Strafmaß soll Ende März verkündet werden.
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