Robert Kiyosaki räumt in einem neuen Post auf X ein, dass er mit seiner kurzfristigen Einschätzung zu Gold falsch lag. Das Edelmetall falle weiter, schreibt Kiyosaki. Für ihn sei das allerdings keine Widerlegung seiner langfristigen These, sondern schlicht “das reale Leben”: Märkte steigen und fallen.
Trotz der aktuellen Schwäche bleibt Kiyosaki extrem bullisch. Er geht weiterhin davon aus, dass Gold in rund fünf Jahren auf 35.000 US-Dollar steigen könnte. Die wichtigste Lektion aus Perspektive des Bestseller-Autors lautet: Gewinne entstehen beim Kauf, nicht beim Verkauf, sodass Anleger den größten Teil ihrer Rendite über den Einstiegspreis bestimmen. Wer in Schwächephasen kauft, schafft sich langfristig bessere Chancen.
Kiyosaki setzt weiter auf harte Assets
Kiyosakis Aussagen passen zu seiner seit Jahren bekannten Investment-Philosophie, denn er warnt regelmäßig vor Fiat-Geld und einer Entwertung klassischer Währungen. Stattdessen setzt er auf Sachwerte wie Edelmetalle und Immobilien. In den vergangenen Jahren rückte für ihn aber vor allem ein weiteres Asset immer stärker in den Mittelpunkt: Bitcoin.
Kiyosaki zählt damit längst zu den lautstärksten Bitcoin-Bullen. Immer wieder bezeichnete er BTC als Schutz gegen das aus seiner Sicht kaputte Geldsystem. Gold und Bitcoin gehören bei ihm in dieselbe Schublade: knappe Assets, die langfristig von Geldentwertung und Vertrauensverlust in Zentralbanken profitieren könnten.
Seine Aussage über Gold lässt sich damit wohl auch fast eins zu eins auf BTC übertragen. Auch Bitcoin erlebt derzeit eine brutale Korrektur, ohne dass die langfristige These damit automatisch zerstört wäre. Vor wenigen Wochen sorgte Kiyosaki für Schlagzeilen, indem er für dieses oder nächstes Jahr einen gigantischen Finanz-Crash prognostizierte.
