CLARITY Act 

Ripple-Chef unter Beschuss: Charles Hoskinson attackiert Brad Garlinghouse

Der Cardano-Gründer warf dem CEO der XRP-Blockchain Ripple aufgrund dessen Einstellung zum CLARITY Act vor, die Prinzipien der Krypto-Branche aufzugeben.

Johannes Dexl
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Brad Garlinghouse schaut verdutzt in die Kamera bei Anhörung

Beitragsbild: Picture Alliance

| Ripple-CEO Garlinghouse wird für seine Sicht zum CLARITY Act kritisiert
  • In einem hitzigen Livestream am 18. Januar hielt Cardano-Gründer Charles Hoskinson eine leidenschaftliche Rede über den aktuellen Zustand der Krypto-Branche. Dabei griff Hoskinson den Ripple-CEO Brad Garlinghouse scharf an.
  • Der Cardano-Gründer kritisierte das aus seiner Sicht zu entgegenkommende Vorgehen von Garlinghouse gegenüber der US-Krypto-Regulierung. Hoskinsons Kritik konzentrierte sich auf die Bereitschaft des Ripple-Chefs, im Namen des Fortschritts unvollständige oder fehlerhafte Gesetze zu akzeptieren.
  • Unter Bezugnahme auf jüngste Äußerungen von Garlinghouse gab Hoskinson dessen Haltung sinngemäß so wieder, dass es zwar nicht perfekt sei, man aber einfach etwas erreichen müsse. Diese Bemerkungen fielen inmitten der sich verschärfenden Debatte über den CLARITY Act.
  • Hoskinson hat sich zu einem der lautesten Kritiker des Gesetzentwurfs entwickelt. Er verwies auf die zunehmende Komplexität des Entwurfs, der Berichten zufolge auf mehr als 130 Änderungsanträge angewachsen ist. Er argumentiert, dass diese Revisionen das Risiko bergen, der SEC erneut umfassende Befugnisse zu übertragen.
  • Nach seiner Ansicht würden die Änderungen dazu führen, dass die meisten neuen Token standardmäßig als Wertpapiere behandelt werden. Dies würde Projekte dazu zwingen, Ausnahmeregelungen bei genau den Behörden zu beantragen, die jahrelang mit Durchsetzungsmaßnahmen gegen die Branche vorgegangen sind.
  • Im Gegensatz dazu hat Garlinghouse den Entwurf öffentlich unterstützt und regulatorische Klarheit als notwendigen Schritt bezeichnet, selbst wenn das Endprodukt nicht perfekt ist. Er argumentiert, dass die anhaltende Ungewissheit Innovationen in den USA erstickt hat. Demnach sei ein konstruktiver Dialog mit dem Gesetzgeber ein besserer Weg als Kompromisse von vornherein abzulehnen.
  • Die Äußerungen von Hoskinson lösten gemischte Reaktionen aus. Während einige XRP-Anhänger ihm Heuchelei vorwarfen, unterstützten andere seinen prinzipientreuen Widerstand gegen ein Gesetz, das sie als überhastet und fehlerhaft betrachten.

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