Eigentor durch Transparenz Ripple-Chef kritisiert SEC

Ripple hat Transparenzberichte veröffentlicht, die im Verfahren mit der SEC gegen sie verwendet wurden. Brad Garlinghouse will daraus Konsequenzen ziehen.

Moritz Draht
Teilen

Beitragsbild: picture alliance

| Brad Garlinghouse fühlt sich von der SEC hintergangen
  • Brad Garlinghouse hat die SEC für den Umgang mit Transparenzberichten im Gerichtsverfahren kritisiert. Der Ripple-CEO deutete an, Informationen künftig zurückzuhalten.
  • “Wir haben mit diesen Berichten begonnen, um angesichts unserer XRP-Bestände auf freiwilliger Basis Updates bereitzustellen”, so Garlinghouse. “Leider wurden sie in der Klage gegen die SEC gegen uns verwendet – wir bleiben jedoch standhaft in unserem Engagement für Transparenz, aber ich vermute, dass sie in Zukunft ein wenig anders aussehen werden”.
  • Pro-Ripple-Anwalt John Deaton bestätigte auf Twitter: “Es ist absolut richtig, dass die SEC die Transparenz dieser Berichte gegen Ripple und seine beiden Führungskräfte verwendet hat. Als privates Unternehmen war Ripple nicht verpflichtet, diese Informationen weiterzugeben”.
  • Andere Unternehmen hätten “keine Informationen über Token-Verkäufe weitergegeben, sondern diese Transaktionen absichtlich verschleiert”.
  • Die SEC hat das Unternehmen hinter XRP im Dezember 2020 angeklagt. Der Vorwurf lautete unerlaubter Wertpapierhandel. Mitte Juli entschied das Gericht zugunsten von Ripple.
Du möchtest Kryptowährungen kaufen?
Wir zeigen dir die besten Anbieter für den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Solana & Co. In unserem Vergleichsportal findest du den für dich passenden Anbieter.
Zum Anbietervergleich