Ripple-CEO Brad Garlinghouse hält XRP Spot ETF für “unausweichlich”

Folgen nach Bitcoin und Ethereum nun auch XRP Spot ETFs? Ripple-CEO Garlinghouse zeigt sich in jedem Fall bullish.

Daniel Hoppmann
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Brad Garlinghouse

Beitragsbild: Picture Alliance

| Ripple-CEO Brad Garlinghouse hofft auf eine Krypto-freundliche Regulierung nach den US-Wahlen
  • Nach den Genehmigungen der Bitcoin und Ethereum ETFs in den USA zeigt sich Ripple-CEO Brad Garlinghouse optimistisch, dass bald auch ein Spot-Produkt auf XRP launchen könnte.
  • In einem Interview auf der Krypto-Messe “Consensus” in Austin, Texas, sagte der 53-Jährige, dass eine Zulassung eines XRP Spot ETFs in den USA “unausweichlich” sei.
  • Dafür müsse sich zunächst jedoch das regulatorische Umfeld ändern. Gegenüber CNBC kritisierte Garlinghouse vor allem die “Krypto-feindliche” Haltung der US-Wertpapierbehörde SEC.
  • Der Ripple-CEO hofft auf eine Zeitenwende nach den US-Wahlen. Sein Unternehmen Ripple Labs spendete zuletzt weitere 25 Millionen an die Lobbygruppe Fairshake. Diese setzt sich für die Interessen der Krypto-Industrie im Wahlkampf ein. Nach aktuellem Stand befinden sich über 94 Millionen US-Dollar im Geldtopf.
  • Im Interview mit CNBC begründete Garlinghouse die Spende folgendermaßen: “Es ist ungeheuer wichtig, dass die USA in puncto Krypto-Regulierung wettbewerbsfähig bleiben. Das war bislang nicht der Fall … Mit dem Investment in Fairshake wollen wir pro-Krypto-Kandidaten unterstützen, die sich für einen innovativen Rahmen für Unternehmen und den Schutz von Investoren einsetzen.”
  • In der Vergangenheit geriet Ripple Labs ins Visier der SEC, die dem Unternehmen vorwarf, unregistrierte Wertpapiere verkauft zu haben. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit stellte ein Gericht fest: XRP ist kein Wertpapier. Nur der institutionelle Handel wurde als Wertpapierhandel eingestuft.
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