Rubel rollt bald digital Putin unterzeichnet Gesetz für russische CBDC

Die Freigabe Putins für eine digitale Zentralbankwährung kommt inmitten von strengen, westlichen Sanktionen und einer hohen Inflationsrate.

Johannes Macswayed
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CBDC Putin

Beitragsbild: Picture Alliance

| Mit Putins Unterzeichnung tritt das Gesetz für eine russische CBDC offiziell in Kraft
  • Der russische Präsident Wladimir Putin hat ein Gesetz zur Einführung einer russischen Zentralbankwährung unterschrieben. Demnach ist die Bank Rossii fortan ermächtigt, die eigene Landeswährung auch digital an Bürger auszugeben.
  • Die Bemühungen für Russlands CBDC laufen bereits seit einigen Jahren. Am 1. April dieses Jahres startete dafür eine Testphase. Mit Putins Freigabe ist die Einführung nun beschlossene Sache.
  • Das unterzeichnete Gesetz schafft die notwendigen, rechtlichen Rahmenbedingungen und definiert auch, wie Privatbanken die CBDC künftig handhaben.
  • Eine tatsächliche Nutzung durch Bürger scheint aber noch in weiter Ferne. Einem Statement der Zentralbank zufolge rechne man frühestens 2025 mit der alltäglichen Verwendung der Digitalwährung. Auch sei die Adaption der CBDC freiwillig, wie es seitens der Zentralbank heißt.
  • Unter Putins Führung befindet sich Russland seit Februar 2022 in einem Angriffskrieg mit der Ukraine. Dieser zog strenge westliche Sanktionen und eine hohe Inflationsrate mit sich. Indes befindet sich der Kurs des Rubels auf Talfahrt.
  • Für Russland und Putin eröffnet die CBDC also neue Möglichkeiten, Kapitalabflüsse zu verhindern und bietet eine Alternative zum Zahlungsnetzwerk SWIFT. Denn aus diesem wurden die Landesbanken im Zuge westlicher Sanktionen ausgeschlossen.
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