Krypto-Markt knickt ein  

Pi Network crasht – Bitcoin im Bärenmarkt?

Die Kurse am Krypto-Markt legen den Rückwärtsgang ein. Heftig erwischt hat es Pi Network. Hoffnungen auf einen Bitcoin-Bullenmarkt erteilt der Cryptoquant CEO derweil eine Absage.

Moritz Draht
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Mehrere verschiedene Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum und Dogecoin, sind auf einer dunklen Oberfläche verstreut.

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Krypto-Markt bleibt angespannt
  • Keine Erholung am Krypto-Markt: Die Gesamtmarktkapitalisierung ist auf den heutigen Freitag um drei Prozent gesunken. Die Stimmung liegt laut Fear and Greed Index weiter im Bereich “Angst”.
  • Fast überall winken heute entsprechend Kursabgaben. Bitcoin drückt es mit einem Minus von zwei Prozent auf 84.000 US-Dollar. Im Wochenvergleich ist das immerhin noch ein Plus von drei Prozent.
  • Ethereum fällt ebenfalls um zwei Prozent knapp unter die 2.000er Marke. Auch die zweitgrößte Kryptowährung liegt damit im Vergleich zur Vorwoche noch knapp vier Prozent im Plus.
  • Insgesamt fallen die Kursabschläge unter den zehn größten Kryptowährungen eher moderat aus. Solana fällt mit fünf Prozent am tiefsten. BNB und Tron dagegen steigen leicht an.
  • Finster sieht es hingegen bei Pi Network aus. Der Kurs ist innerhalb der letzten 24 Stunden um 21 Prozent auf aktuell 0,91 US-Dollar geradezu gecrasht. Rund 45 Prozent beträgt das Minus nun auf Wochensicht.
  • Der PI-Coin rutscht somit auf Rang 27 ab. Wie sich der Kurs nun weiterentwickeln könnte und auf welche Chartlevel Anleger dabei achten sollten, erfahrt ihr hier: So tief kann der PI-Kurs jetzt abstürzen
  • Was es mit dem Krypto-Projekt auf sich hat und warum das Pi Network schon länger umstritten ist, erfahrt ihr hingegen hier. Pi Network: Was man über den “hochriskanten Token” wissen sollte
  • Nach Einschätzung von Ki Young Ju, CEO der Analyseplattform Cryptoquant, deutet momentan vieles darauf hin, dass sich der Markt in den kommenden Monaten weiter abkühlt.
  • “Es tut mir leid, meine Meinung zu ändern, aber es sieht jetzt ziemlich klar aus, dass wir in einen Bärenmarkt eintreten“, so Ju auf X. “Jede On-Chain-Metrik signalisiert einen Bärenmarkt. Da die frische Liquidität versiegt, verkaufen neue Wale Bitcoin zu niedrigeren Preisen”.
  • Ju zufolge könne es “mindestens 6–12 Monate” dauern, bis sich Bitcoin wieder zu einem Allzeithoch kämpft. Bis dahin drohe ein zäher Seitwärtstrend.
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