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Krypto-Checkout  PayPal steuert 200 Millionen US-Dollar an

PayPal CEO Dan Schulmann hat sich zur Krypto-Strategie des Unternehmens geäußert. Wann auch Europäer von ihrem “Krypto-Recht” Gebrauch machen können, lässt der Zahlungsdienstleister aber noch offen.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin-Münze vor PayPal-Logo

Quelle: Shutterstock

Beim “2021 Blockchain 50 Symposium: Crypto Goes Corporate” war mal wieder die Elite aus der Krypto-Finanzbranche zugegen. Neben Cuy Sheffield, Head of Crypto bei Visa, und MicroStrategy CEO Michael Saylor hat sich auch Dan Schulman die Ehre gegeben. Der PayPal CEO zog Resümee zur Krypto-Strategie des Unternehmens und erklärte, wohin die Reise noch gehen könnte.

Demnach befinde sich das Finanzsystem an einer Schwelle. In nur fünf Jahren, schätzt Schulman, werde sich die Art, wie Geld bewegt wird, radikaler verändern als in den letzten 30 Jahren. Diese Entwicklung werde insbesondere von digitalen Währungen angestoßen:

Wir bewegen uns in die Ära der digitalen Währungen, und diese digitalen Währungen sind sehr vielversprechend, egal ob es sich um Kryptowährungen oder digitale Währungen von Zentralbanken handelt. Ich glaube, dass digitale Währungen den Nutzen von Zahlungen erhöhen und das Finanzsystem inklusiver und kostengünstiger machen können.

In diesem Transformationsprozess könnte PayPal eine zentrale Stellung einnehmen. Der Krypto-Service des Payment-Riesen hat dem Mainstream die Türen zum Krypto-Markt aufgestoßen. Seitdem PayPal im März einen Krypto-Checkout für US-Händler eingerichtet hat, binden sich Kryptowährungen auch kontinuierlich im Zahlungsverkehr ein.

So steigt das Krypto-Handelsvolumen bereits nach wenigen Wochen rasant. Schulman zufolge könne folglich in wenigen Monaten ein Volumen von 200 Millionen US-Dollar erreicht werden. Die Schätzung gleicht einer Kampfansage. Coinbase Commerce, eine Krypto-Fiat-Brücke für Händler, hat 13 Monate für diese Marke gebraucht.

Daran zeigt sich: Der Adoptionsprozess beschleunigt sich. Und das bislang ausschließlich auf US-Boden. Das ungeahnte Potenzial könnte sich jedoch erst dann entfalten, wenn der Krypto-Service auch auf andere Kontinente überschwappt. Wie lange sich Europäer noch gedulden müssen, lässt der Zahlungsdienstleister aber noch offen. Auf eine Anfrage ließ PayPal lediglich vermelden, dass “die Ausweitung auf weitere Länder geplant” sei. Details wolle man aber nicht mitteilen.

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