Q* OpenAI: Warum ein AGI-Durchbruch hinter dem Chaos in der Chefetage steckt

Ein KI-Tool, dass die Menschheit bedrohen könnte? Alle Infos zum Rauswurf Sam Altmans und dem neuen OpenAI-Tool Q*.

Paol Hergert
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Sam Altman OpenAI

Beitragsbild: Picture Alliance

| Die Geschichte wird immer verrückter: Steckt ein KI-Tool, dass die Menschheit bedrohen könnte, hinter dem Rauswurf Sam Altmans?
  • Gefeuert, neu orientiert und wiedereingestellt in vier Tagen: Hätte ein OpenAI-Angestellter in der vergangenen Woche Urlaub gemacht – nebst Digital Detox, hätte er vom jüngsten Chaos in der Chefetage des KI-Unternehmens eventuell gar nichts mitbekommen.
  • Nach einem überraschenden Rauswurf und einer raschen Anstellung bei Microsoft ist Sam Altman nun jedenfalls wieder zurück auf seinem Posten bei OpenAI. Der Grund dafür: Über 700 Mitarbeiter des KI-Unternehmens hatten dem Vorstand mit der Kündigung gedroht – nebst Wechsel zu Microsoft. Druck, dem der Vorstand offensichtlich nicht standhalten konnte.
  • Doch wie kam es zu dem überraschenden Rauswurf des KI-Aushängeschilds des Unternehmens? Diesbezüglich treten immer neue Details ans Licht der Öffentlichkeit.
  • Laut eines Berichtes der US-Nachrichtenagentur Reuters hat alles mit einem Brief angefangen, den besorgte OpenAI-Forscher an den Vorstand des Unternehmens sendeten. Der genaue Inhalt ist nicht bekannt, mit der Angelegenheit vertraute Personen hätten Reuters gegenüber jedoch wiedergegeben, worum es ging: Q*.
  • Mit den Verschwörungsmythikern der QAnon-Bewegung hat das nichts zu tun, wenngleich die sich bestimmt über die Namensgebung freuen. Vielmehr handelt es sich bei Q* um ein KI-Tool, dessen genaue Funktionsweise zum Zeitpunkt des Schreibens nicht öffentlich bekannt ist.
  • Intern heißt es jedoch, dass es sich bei Q* um eine sogenannte AGI handeln könnte – eine Artificial General Intelligence, die OpenAI als “KI-Systeme, die intelligenter als Menschen sind” definiert.
  • Noch kann Q* laut den Personen, die Reuters gegenüber anonym aussagten, lediglich Matheaufgaben auf Grundschulniveau lösen. Das Potenzial des Tools ist indessen scheinbar sehr viel größer. So groß, dass es laut obengenanntem Brief an den Vorstand “die Menschheit bedrohen könnte”.
  • Laut Reuters-Quellen war der Brief nur ein Faktor in einer längeren Liste von Beschwerden des Vorstands, die zu Altmans Entlassung führten, darunter auch Bedenken über die Kommerzialisierung von Fortschritten, bevor man die Konsequenzen verstanden hatte. Gut möglich also, dass Altman auch Q* schneller vorantreiben wollte, als es den Verfassern des Briefes lieb war.
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