Nach 3AC-Pleite Voyager Digital meldet Insolvenz an

Die Lending-Anbieter im Krypto-Space haben es aktuell nicht leicht. Nach der Three-Arrows-Capital-Pleite hat es nun auch Voyager Digital hart getroffen.

Marlen Kremer
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Out of Business Schild

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Krypto-Lending-Dienst Voyager Digital konnte den schwierigen Marktbedingungen nicht trotzen.
  • Nachdem der Krypto-Lending-Anbieter Voyager Digital erst vor einer Woche verkündet hatte, den Handel, Einzahlungen, Abhebungen und das Rewards-Programm vorerst auszusetzen, meldete das Unternehmen nun seine Insolvenz an.
  • Der Lending-Dienst leitete ein entsprechendes Insolvenzverfahren bei einem New Yorker Gericht unter dem sogenannten Chapter 11 Code ein.
  • Diese Art von Insolvenz bedeutet, dass Sanierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen getroffen werden. Diese sollen zu einem Plan führen, wie das Unternehmen seine Gläubiger bestmöglich befriedigen kann.
  • Eigenen Aussagen zufolge halte Voyager Digital Krypto-Assets in Wert von etwa 1,3 Milliarden US-Dollar auf seiner Plattform. Seine Ansprüche gegenüber 3AC sollen über 650 Millionen US-Dollar betragen. Außerdem führe man mehr als 350 Millionen US-Dollar auf einem Konto bei der Metropolitan Commercial Bank.
  • “Diese umfassende Umstrukturierung ist der beste Weg, um die Vermögenswerte der Plattform zu schützen und den Wert für alle Beteiligten, einschließlich der Kunden, zu maximieren”, erklärt Stephen Ehrlich, CEO von Voyager Digital in einem offiziellen Statement.
  • Insbesondere die Pleite des Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) habe auch bei Voyager Digital zu finanziellen Engpässen geführt. Der offiziellen Meldung zufolge schulde 3AC dem Lending-Anbieter über 15.000 BTC und 350 Millionen USDC.
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