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Prozess im Steuerparadies Three Arrows Capital (3AC) ist offiziell pleite

Three Arrows Capital (3AC) ist zahlungsunfähig. Das Unternehmen hat ein entsprechendes Insolvenzverfahren bei einem New Yorker Gericht eingereicht. Damit bestätigen sich Gerüchte um die Pleite des Hedgefonds.

David Scheider
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Beitragsbild: Shutterstock

| Nicht nur steuerlich ein Paradies: die Britischen Jungferninseln.
  • Bereits im Vorfeld zum New Yorker Prozess hatte ein Gericht auf den Britischen Jungferninseln das Unternehmen Three Arrows Capital (3AC) aufgefordert, seine Vermögenswerte zu liquidieren.
  • Der Fall 3AC steht sinnbildlich für die Schockwelle, die der jüngste Kursrutscher von Bitcoin und Co. am Kryptomarkt ausgelöst hatte. Schließlich geht mit 3AC einer der größten Hedgefonds des Sektors in die Brüche.
  • Unbestätigten Berichten zufolge soll sich 3AC mit massiv gehebelten Wetten verspekuliert haben. Vor allem im Chaos rund um Terra (LUNA) sowie Lido Staked Ether (stETH) hat das Unternehmen Federn lassen müssen.
  • Bereits in der vergangenen Woche hat die BTC-Börse Voyager den Zahlungsausfall über 670 Millionen US-Dollar vonseiten 3AC gemeldet. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die BTC-ECHO vorliegt.
  • Von den Gründern Kyle Davies sowie Su Zhu fehlt weiterhin jede Spur. Letzterer ist mit über 500.000 Followern auf Twitter ein ernstzunehmender Influencer im Space. Aufgrund von widersprüchlichen Aussagen sprechen Marktbeobachter bereits von möglicher Marktmanipulation.
  • Hinzukommt ein undurchsichtiges Geflecht aus verschiedenen Tochterunternehmen, die an Steueroasen wie den Cayman Islands registriert sind. Recherchen von Coindesk zeigen, dass 3AC mit Tai Ping Shan Capital (TPS) in dem Steuerparadies mutmaßlich einen eigenen Trading Desk betrieben hatte. Das Pikante: Trotz des Insolvenzverfahrens operiert TPS Capital weiter.
  • Mittlerweile ermitteln auch singapurische Behörden gegen den Hedgefonds. Denn nach Inhalt des Geschäftsberichtes von 2020 habe 3AC lediglich geringe Millionensummen anstatt den kolportierten Milliarden USD an Kapital verwaltet.
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