Bitcoin Suisse erweitert sein Geschäft nach Deutschland. Möglich wird der Markteintritt durch die MiCA-Lizenz der Bitcoin Suisse (Europe) AG, die regulierte Krypto-Dienstleistungen per Passporting im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum anbieten darf. Das Angebot richtet sich vor allem an vermögende Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Investoren und umfasst Handel, Verwahrung sowie Staking, wie aus einer BTC-ECHO vorliegenden Pressemitteilung hervorgeht.
Nach Angaben des Unternehmens will sich Bitcoin Suisse mit einer eigens entwickelten Infrastruktur und persönlicher Kundenbetreuung von klassischen Retail-Plattformen und Banken abheben. Deutschland zählt bereits seit der Gründung zu den wichtigsten Märkten der Schweizer Firma, die nach eigenen Angaben seit 2013 aktiv ist und heute mehr als 200 Mitarbeitende beschäftigt.
Krypto-Angebot wächst weiter
Die Expansion in Europa verantwortet Roman Przibylla als CEO der Bitcoin Suisse (Europe) AG. Er war zuvor unter anderem für die Deutsche Bank, Commerzbank, HSBC, Vontobel und Maverix Securities tätig und soll den Ausbau des Europageschäfts vorantreiben.
“Kunden erwarten heute nicht nur Zugang zu leistungsfähiger Technologie, sondern auch Orientierung und persönliche Betreuung“, so Przibylla. Und weiter: “Unser Ansatz verbindet beides: eine Infrastruktur auf institutionellem Niveau und direkte Ansprechpartner mit fundierter Krypto-Erfahrung. Genau diese Verbindung wird für Kunden in Deutschland immer wichtiger, weil der Markt reifer wird und Ansprüche steigen.“
Mitgründer und Group-CEO Andrej Majcen bezeichnete MiCA als wichtigen Schritt für den europäischen Krypto-Markt. Einheitliche regulatorische Vorgaben würden für mehr Rechtssicherheit sorgen und den Zugang zu Krypto-Investments innerhalb Europas erleichtern.
