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"Offensichtlich" ein Wertpapier? Michael Saylor und Charles Hoskinson streiten um Cardano

Die Cardano-Kryptowährung ADA sei “offensichtlich” ein Wertpapier, meint Bitcoin-Bulle Michael Saylor, und erntet dafür Kritik von Charles Hoskinson.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Saylor vs. Hoskinson: Ist Cardano ein Wertpapier?

Beitragsbild: Shutterstock

| Saylor vs. Hoskinson: Ist Cardano ein Wertpapier?
  • Für MicroStrategy-Chef und Bitcoin-Fan Michael Saylor steht fest: Bei ADA, der nativen Kryptowährung von Cardano, handelt es sich um einen Security Token, also ein Wertpapier. Doch dabei bleibt es nicht.
  • “Ich denke, dass alle Proof-of-Stake-Netzwerke Wertpapiere sind und sie sind alle sehr riskant. Die Regulierungsbehörden werden entscheiden, ob sie ihnen erlauben, weiterzumachen, oder ob sie ihnen nicht erlauben, weiterzumachen”, so der Gründer des Tech-Unternehmens MicroStrategy in einem Interview mit Altcoin Daily, welches er dem Krypto-Kanal am 7. Juli gab.
  • “Wenn man die Geschichte von Cardano studiert, ist es ziemlich offensichtlich, dass es sich um ein Wertpapier handelt”, führt Michael Saylor weiter aus.
  • Es erfülle “alle Kriterien, also weiß ich nicht, wie man intellektuell dazu kommt, sich selbst davon zu überzeugen, dass es etwas anderes als ein Wertpapier ist.”
  • Das lässt sich die Gegenseite freilich nicht gefallen. Cardano-Erfinder und -Gallionsfigur Charles Hoskinson hält in einem Ask-me-Anything-Video (AMA) wie üblich dagegen. Das Video wurde am vergangenen Wochenende veröffentlicht.
  • Der ehemalige Ethereum-Entwickler argumentiert, Cardano sei dezentralisierter als Bitcoin und habe einen größeren Nutzen als die angeblich auf Spekulation basierende Krypto-Leitwährung.
  • “Niemand kontrolliert ADA. Es ist komplett dezentralisiert, weit mehr als Bitcoin. Es hat mehr Nutzen und Nutzen-Potenzial. Die Leute kaufen den Token nicht, um zu spekulieren, was das einzige ist, was sie mit Bitcoin tun können”.
  • Hoskinson zufolge argumentiere Michael Saylor aus Eigeninteresse für Bitcoin und gegen Cardano, “denn wenn es nicht so funktioniert, wie er hofft, geht er bankrott”. Immerhin hat Saylor den Großteil des Kapitals seines Unternehmens MicroStrategy in Bitcoin investiert. Stand heute ist er mit seinen Investitionen im Minus, denn der durchschnittliche Kaufpreis liegt Stand heute bei über 45.000 US-Dollar.
  • “Also schenke ich dem nicht viel Aufmerksamkeit und ich denke nicht, dass es eine produktive Unterhaltung ist”, so Hoskinson.
  • Michael Saylor hält mit seinem Unternehmen Microstrategy über 129.000 Bitcoin.
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