Rechtsanwalt mahnt 

Krypto-Zar David Sacks hat nur 2 Jahre, um “etwas Wichtiges durchzusetzen”

Laut einem Experten muss sich Krypto-Zar David Sacks beeilen, wenn er regulatorische Erfolge erzielen will. Warum die Zeit gegen ihn läuft.

Tobias Zander
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David Sacks

Beitragsbild: picture alliance

| Trumps Vertrauter für Krypto- und KI-Fragen hat ambitionierte Pläne
  • Der vom designierten 47. US-Präsidenten Donald Trump als “Krypto- und KI-Zar” vorgesehene Unternehmer David Sacks könnte unter großem Zeitdruck stehen. Das befürchtet ein Experte.
  • Gegenüber Cointelegraph erklärt Joe Doll, Rechtsberater des NFT-Marktplatzes Magic Eden: “Die Mehrheit im Repräsentantenhaus ist sehr knapp, und sie kippt wahrscheinlich, weil sie fast immer kippt.” Die Republikaner haben aktuell 219, die Demokraten 211 Sitze.
  • Nach den Zwischenwahlen 2026 könne es zu einer “gespaltenen Regierung” kommen, was eine Pro-Krypto-Politik deutlich erschweren würde. Deshalb bleiben laut Doll nur “24 Monate, um etwas Wichtiges durchzusetzen.”
  • David Sacks gilt als Krypto-Sympathisant. Der ehemalige Top-Manager von PayPal gründete das soziale Netzwerk Yammer, welches Microsoft 2012 für 1,2 Milliarden US-Dollar erwarb.
  • Trump bezeichnete die Zuständigkeitsbereiche von Sacks als “essenziell für die Zukunft der amerikanischen Wettbewerbsfähigkeit”, woraufhin Ripple-CEO Brad Garlinghouse die beiden Männer als “Dream Team” bezeichnete.
  • “Zar”-Positionen sind keine vom Senat bestätigten Kabinettsposten, wie etwa die des US-Außenministers. Daher können US-Präsidenten solche Berater ohne Mitwirkung des Senats schnell und ohne Umwege in ihre Administration aufnehmen.
  • Am 20. Januar 2025 beginnt die zweite Amtszeit von Donald Trump. Zu seinen Vertrauten zählen mit Scott Bessent als Finanzminister, John Thune als Mehrheitsführer im US-Senat und Paul Atkins als SEC-Chef voraussichtlich viele hochrangige Krypto-Befürworter.
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