JPMorgan-Chef Jamie Dimon  Krypto? “Wäre ich die Regierung, würde ich es dichtmachen”

Aus Jamie Dimon wird wohl kein Krypto-Fan mehr. Bitcoin und Co. seien für Kriminelle und Drogenhändler gemacht, meint der JPMorgan-Chef.

Moritz Draht
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Jamie Dimon

Beitragsbild: picture alliance

| Jamie Dimon kann sich mit Kryptowährungen nicht anfreunden
  • Jamie Dimon, CEO des Bankenriesen JPMorgan, hat während einer Anhörung des Bankenausschusses vor dem US-Senat erneut gegen Krypto ausgeteilt.
  • “Wenn ich die Regierung wäre, würde ich sie dichtmachen”, sagte der 67-Jährige über Kryptowährungen.
  • Er sei “schon immer ein großer Gegner von Kryptowährungen” gewesen, so Dimon. Ihr “wahrer Use Case” diene “Kriminellen”, “Drogenhändlern” und “Steuerhinterziehung”.
  • Anwesend waren auch die Bankenchefs von Wells Fargo, Bank of America, Citigroup, BNY Mellon, Goldman Sachs, State Street und Morgan Stanley. Der von US-Senatorin Elizabeth Warren gestellten Frage, ob Kryptounternehmen den gleichen Anti-Geldwäsche-Richtlinien unterliegen sollten wie US-Banken, pflichteten die Teilnehmer übereinstimmend bei.
  • Jamie Dimon machte auch früher kein Geheimnis aus seiner Ablehnung. “Ich bin ein großer Skeptiker gegenüber Krypto-Token”, sagte der Chef-Banker in einer Kongressanhörung im vergangenen Jahr. Kryptowährungen wie Bitcoin bezeichnete er als “dezentrale Ponzi-Schemes”.
  • Nach dem Kollaps der Krypto-Börse FTX rügte er US-Regulatoren. Sie hätten seiner Meinung nach nicht rechtzeitig eingegriffen.
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