21e6 Report Krypto-Hedgefonds: 13 Prozent stellen 2023 den Betrieb ein

Krypto-Hedgefonds erfahren Schwierigkeiten in der ersten Jahreshälfte. Diese Faktoren bestimmten die Investmentlandschaft.

Marlen Kremer
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Bitcoin

Beitragsbild: Shutterstock

| Bitcoin hat im vergangenen Jahr über 150 Prozent zugelegt – und outperformt damit die Investmentstrategien der Hedgefonds
  • Daten des Schweizerischen Investmentberaters 21e6 weisen auf eine unterdurchschnittliche Performance in der ersten Jahreshälfte der Krypto-Hedgefonds hin.
  • Demnach erwirtschafteten Krypto-Hedgefonds seit Jahresbeginn 15,2 Prozent Rendite im Schnitt. Zum Vergleich: Bitcoin hat seit Jahresbeginn über 80 Prozent zugelegt.
  • Unter den Investmentstrategien der Hedgefonds gestalteten sich direktionale Krypto-Fondsstrategien am erfolgreichsten.
Quelle: 21e6
  • Marktneutrale Fondsstrategien erzielten im Gegensatz dazu ein leicht schwächeres Ergebnis, insbesondere nicht-direktionale Futures-Arbitrage-Fonds.
Quelle: 21e6
  • Als potenzielle Gründe für die eher schwache Performance nennt 21e6 regulatorische Unsicherheiten, eine allgemein angespannte Stimmung unter Anleger:innen, überdurchschnittlich hohe Cash-Positionen der Hedgefonds sowie die relativ schwache Performance von Altcoins.
  • “Alle Krypto-Fonds-Strategien erzielten in diesem Jahr positive Ergebnisse”, heißt es in dem 21e6-Bericht. “Im Vergleich zu Bitcoin schnitten sie jedoch unterdurchschnittlich ab, insbesondere diejenigen mit einem erheblichen Anteil an Altcoins, Futures oder anderen Strategien, die stark von Momentum-Signalen abhängen”, zieht der Report Bilanz.
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