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Nach Cyberangriff Blockfolio-Hacker veröffentlichen obszöne Nachrichten

Hacker kaperten kurzzeitig die Trading-Plattform Blockfolio. Das Geld der Nutzer sei jedoch sicher, heißt es.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Blockfolio Website Hackerangriff

Beitragsbild: Shutterstock

Die Trading-Plattform Blockfolio wurde Opfer eines Hacker-Angriffs. Nachdem die Angreifer einige Namen von verschiedenen Kryptowährungen geändert hatten, stellten sie anstelle des BTC-Tickers ein anzügliches Bild auf die Plattform und verschickten rassistische Pushnachrichten. Am Morgen des 9. Februar meldete ein Nutzer den Angriff via Twitter. Knapp zehn Minuten später reagierte Blockfolio mit einem eigenen Tweet und bestätigte den Hacker-Angriff:

Es tut uns sehr leid, dass heute auf Blockfolio beleidigende Nachrichten gepostet wurden. Wir werden dies so schnell wie möglich in Angriff nehmen.

Des Weiteren versicherte Blockfolio seinen Nutzern, dass keine Fonds oder ähnliches durch den Angriff gefährdet seien. Auch das Geld der Nutzer sei sicher. Der Angriff hätte sich lediglich auf das Signalsystem der Plattform beschränkt. Unbekannt sei jedoch, ob die Namensänderungen der Kryptowährungen zu einer Trading-Unterbrechung führten. Neben den veränderten Namen verschickten die Hacker außerdem einige sehr abfällige und rassistische Aussagen in Form mehrerer Pushnachrichten an Nutzer der Plattform. Blockfolio kündigte in einer Entschuldigung an, dass nun alle Kunden der Plattform ein kostenloses Guthaben über zehn US-Dollar erhalten würden.

Gleiches gelte für die nächsten eine Million Neunutzer, die sich im Laufe dieser Woche bei der Plattform anmelden. Sam Bankman-Fried, CEO von FTX, kündigte obendrein an, zusammen mit anderen Teammitgliedern einen unbekannten Betrag an die American Civil Liberties Union zu spenden. Wie genau die Hacker bei ihrem Angriff vorgingen ist momentan noch nicht bekannt. Blockfolio erklärte, dass die Plattform trotz alledem erst einmal wieder online sei.

Blockfolio-Hack ist kein Einzelfall

Kryptowährungen werden zurzeit immer massentauglicher. Der Bitcoin-Kurs befindet sich auf einem Rekordhoch und steht kurz davor, die 50.000 US-Dollar-Marke zu durchbrechen. Vor Kurzem investierte Tesla, das Unternehmen des reichsten Menschen des Planeten, Elon Musk, in Bitcoin. All das sind Gründe, warum Kryptowährungen immer weiter in den Blickpunkt der Gesellschaft und der Medien rücken. Die damit einhergehende Beliebtheit macht Kryptowährungen jedoch auch zu einem gefundenen Ziel von Hackern. Allein das Jahr 2020 zählte zehn Angriffe gegen DeFi-Protokolle. Neben Schäden in Millionenhöhe führen solche Hacker-Angriffe dazu, dass Neueinsteiger schnell das Vertrauen in Kryptowährungen verlieren und rückt Bitcoin, Ethereum und Co. in ein schlechtes Licht.

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