Der Vermögensverwalter Grayscale bringt einen Teilverkauf der Bitcoin-Reserven von Strategy ins Spiel. Zach Pandl, Research-Chef von Grayscale, sprach sich auf X dafür aus, dass das Unternehmen Bitcoin im Wert von mindestens drei Milliarden US-Dollar veräußern sollte. Mit dem Erlös könne Strategy nach seiner Einschätzung “nahezu alle Barverpflichtungen der nächsten zwei Jahre decken”. “Das würde das Vertrauen des Marktes wahrscheinlich wiederherstellen”, so Pandl.
Strategy erlebt gerade den härtesten Stimmungstest seit Jahren. MSTR ist auf unter 90 US-Dollar gerutscht, STRC fiel unter 80 US-Dollar. Damit stehen nicht nur die Aktie, sondern die gesamte Kapitalstruktur von Michael Saylors Bitcoin-Unternehmen unter Druck. In der Krypto-Branche macht sich deshalb zunehmend Skepsis breit. Kritiker befürchten, dass Strategy seine Finanzierung über Vorzugsaktien überstrapaziert hat.
Debatte um Strategy nimmt Fahrt auf
Der Grayscale-Analyst rechnet deshalb damit, dass Strategy die Dividende der Vorzugsaktie um 50 Basispunkte anheben wird. Dadurch würden sich die jährlichen Zahlungsverpflichtungen nach seiner Schätzung um rund 100 Millionen US-Dollar erhöhen. “Das dürfte dem Marktvertrauen wahrscheinlich nicht helfen”, schrieb Pandl.
Mit seiner Einschätzung steht Pandl nicht allein. Erst in der vergangenen Woche hatte auch die Analyseplattform CryptoQuant empfohlen, die Bitcoin-Käufe vorerst auszusetzen und stattdessen die Barreserven des Unternehmens wieder aufzustocken.
Warum MSTR und STRC derzeit in die Bredouille geraten und welche Argumente trotz Krise für Strategy sprechen, erfahrt ihr hier: Strategy in der Krise: Warum MSTR weiterhin ein gutes Investment sein könnte
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