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Russland En+ und BitRiver gründen Bitcoin-Mining-Farm

Die En+ Group hat gemeinsam mit BitRiver, Russlands größten Hosting-Anbieter für Bitcoin-Miner, ein Gemeinschaftsunternehmen Namens B+ ins Leben gerufen. En+ besitzt eine weltweite Stromkapazität von 20 Gigawattstunden und wagt nun den Schritt in die Bitcoin-Mining-Branche.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Mining Hardware

Quelle: Shutterstock

Am 5. November ließen die beiden Unternehmen verlauten, dass die erste Phase der Bitcoin-Mining-Anlage bereits im vollen Gang sei. En+ stellte hierfür eine Kapazität von zehn Megawattstunden bereit. Die Unternehmen betonten, dass Bit+ keinesfalls Selbstabbau betreibe, sondern lediglich die Hosting-Dienste für Kunden anbiete, die nicht ausschließlich im Bereich BitcoinMining aktiv sind.

Mikhail Khardikov, Leiter des Energiegeschäfts der En+ Gruppe, äußerte sich wie folgt:

Wir unterstützen aktiv die Entwicklung von Datenzentren in der Region Irkutsk. Unsere Energieanlagen in der Region produzieren kohlenstoffarmen und kostengünstigen Strom aus erneuerbaren Quellen, so dass wir sind in der Lage sind, diesen Partnerschaften überschüssige Energie anzubieten.

BitRiver verwaltet indes die Anlage, die sich in der russischen Stadt Bratsk, ganz in der Nähe der Unternehmensstandorte befindet. Ein Wasserkraftwerk mit einer Leistung von zehn Megawattstunden erhöht die Rechenleistung um 250 Petahashes pro Stunde (PH / s). Voraussetzung dafür ist, es wird zur Unterstützung der neuesten Bitcoin-Mining-Hardware, wie Bitmains AntMiner S19 Pro, eingesetzt. Beim momentanen “Abbau” von Bitcoin werden bei dieser Rechenleistung etwa 2,2 Bitcoin in 24 Stunden produziert.

Die erste Phase, in der 14 „Module“ in Betrieb sein werden, soll bis Dezember 2020 abgeschlossen werden. Die Module, in Form von Shipping Containern, können jeweils bis zu 400 AntMiner S19 Pro aufnehmen. Bei kompletter Kapazität könnten 5.600 Anlagen der AntMiner S19 Pro etwa 25 Megawattstunden Strom mit einer Rechenleistung von über 600 PH/s verbrauchen. Die beiden Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, die Mining-Maschinen von Bit+ auf 40 Megawattstunden aufzustocken. Igor Runets, Gründer und CEO von BitRiver, kommentierte das Vorhaben indes wie folgt:

Wir freuen uns, unser umfassendes Know-how im Bereich nachhaltiges Cryptocurrency Mining zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam haben wir beschlossen, dieses neue Geschäftsmodell anhand eines modularen Designs zu testen, das auf seiner Effizienz bei der Organisation und Verwaltung des Geschäfts basiert.

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