Dash, der Baumeister Durch Kooperation: Dash schafft Ethereum-DeFi-Brücke

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Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

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Smartphone Bildschirm mit Dash-Logo. Drumherum sind silberne Dash-Münzen.

Quelle: Dash.org

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Dash und Staking-Anbieter Stakehound verkünden gemeinsam den Launch von stakedDash. Mit dem Token soll nicht nur Staking möglich gemacht werden, es dient auch als Brücke zum DeFi-Sektor von Ethereum.

Dash baut offenbar eine Brücke zum dezentralisierten Finanzsektor (DeFi) von Ethereum. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 10. März hervor. Durch die Partnerschaft mit dem Staking-Anbieter Stakehound, verkündet das Krypto-Projekt nun den Launch von stakedDash (stDash), einem auf dem ERC-20-Standard basierenden Token. Inhaber der Kryptowährung werden damit in der Lage sein, ihre Token einzusetzen und am Yield Farming beziehungsweise Liquidity Mining zu partizipieren, während sie gleichzeitig Zugang zu Kreditmärkten und Arbitrage-Möglichkeiten innerhalb der Ethereum DeFi-Matrix erhalten.


Dabei können Nutzer ihre Dash Token an Stakehound schicken, wo sie unter institutionellen Standards eingelagert werden. Im Austausch erhält man einen Eins-zu-Eins-Ersatz in Form von stDash Token, die man dann zum Beispiel für Arbitrage-Möglichkeiten handeln kann. Parallel sendet Stakehound die Staking Rewards an die hinterlegte Wallet. Laut der Pressemitteilung soll es dabei kein Einzahlungsminimum oder Mindestlaufzeit geben.

Gründer und CEO Albert Castellana zeigte sich euphorisiert von dem Launch:

In den letzten 7 Jahren hat DASH bewiesen, dass es eine der solidesten Communities und innovativsten Governance-Modelle im Krypto-Bereich hat. Wir sind sehr daran interessiert, den Nutzen von stakedDash in DeFi zu fördern sowie die aufregenden Möglichkeiten zu erkunden, die die kommende Dash-Plattform mit sich bringen wird.

Albert Castellana CEO und Gründer von Dash

Aktuell befindet sich das Dash-Netzwerk noch in einer Testphase, die jedem zugänglich ist. Dort können sich User mit dem Konzept vertraut machen. Dabei verwende man jedoch keine echte Kryptowährung, es diene eher Demonstrationszwecken, heißt es.

Dash plant Zahlungsintegration bei 155.000 US-Händlern

Dash geriet bereits Mitte Januar in die Schlagzeilen, als die Dash Investment Foundation ankündigte, in CrayPay investiert zu haben. Das ist eine Loyalitätsplattform, auf der Nutzer Belohnungen erhalten. Gemeinsam wolle man die Adoption der Kryptowährung vorantreiben. Um dieses Ziel zu erreichen, verhandle man mit knapp 155.000 Händlern in den USA, um Dash als Zahlungsmittel zu genehmigen.


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"Gekommen um zu bleiben"Citibank: Nächster Bankenriese stellt Krypto-Services in Aussicht

17 Stunden

Die Wall Street erkennt scheinbar zusehends die Zeichen der Zeit: In einem Financial Times-Artikel offenbart die Citibank ihr Interesse, in naher Zukunft Krypto-Services anzubieten.

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Einem Bericht der Financial Times zufolge möchte sich der Bankenriese Citibank in die Phalanx derjenigen einreihen, die Krypto-Handel, Verwahrung, und weitere Finanzierungsdienstleistungen anbieten. Auch die großen Platzhirsche Goldman Sachs, Morgan Stanley und die Bank of New York Mellon haben derartige Pläne bereits geäußert oder sogar umgesetzt. In dem Artikel sagte Itay Tuchman, globaler Leiter des Devisenhandels bei Citi, dass die Bank einen “sehr schnellen” Anstieg des Interesses an Bitcoin bei vielen großen Kunden seit letztem August gesehen habe.

Aus unserer Sicht gibt es verschiedene Optionen, und wir überlegen, wo wir unsere Kunden am besten bedienen können. Dies wird kein Proprietary-Trading sein

, sagte Tuchman. Den Eigenhandel, bei dem die Bank ihr eigenes Kapital in Krypto-Devisen investiert, schließt er demnach aus.

Citibank nennt noch keinen konkreten Zeitpunkt

Ein konkreter Zeitpunkt, zu dem die Citibank diesen Service anbietet, wird von Tuchman jedoch nicht genannt. Das Institut werde dann einsteigen, wenn es zuversichtlich ist, dass sie diejenigen Produkte anbieten kann, die den Kunden Nutzen bringen. Auch sei hierbei unterstützende Arbeit der Regulierungsbehörden vonnöten. 

Ich habe keine Angst, dass die Citibank den richtigen Zeitpunkt verpassen könnte. Krypto ist hier, um zu bleiben. Wir sind gerade erst am Anfang des Marktes

, so seine Einschätzung.

FinanzspritzeGoldman Sachs: 15 Millionen US-Dollar für Coin Metrics

18 Stunden

Coin Metrics erhält frisches Kapital. Zu den Geldgebern zählt unter anderem Bankenriese Goldman Sachs.

Der Krypto-Datendienst Coin Metrics hat eine deftige Kapitalspritze von insgesamt 15 Millionen US-Dollar erhalten. Hauptinvestor ist die US-Großbank Goldman Sachs. Das Unternehmen, das Krypto-Daten an Kunden auf der ganzen Welt liefert, will mit der gewonnenen Liquidität für Expansionspläne in Europa und Asien realisieren. Neben Goldman Sachs haben auch Kapitalgeber wie Castle Island Ventures, Highland Capital Partners und Fidelity Investments Geld dazugeschossen.

Coin Metrics liefert Institutionen aus der Hochfinanz aufbereitete Daten aus dem Krypto-Sektor zu. Zum Kundenstamm zählen namhafte Player wie Fidelity Investments, Osprey Funds und BlockFi.

Goldman Sachs dürfte indes spätestens jetzt zugelieferte Daten vonseiten Coin Metrics in seiner eigenen Infrastruktur verwenden. So sagt Mathew McDermott, Global Head of Digital Assets bei Goldman Sachs:

Daten sind entscheidend für die Mainstream-Akzeptanz von Krypto-Assets durch traditionelle Investoren und Finanzdienstleister. Unsere Kunden werden zudem in hohem Maße von Coin Metrics institutionellen Dateneinblicken und neuen Risikomanagement-Tools profitieren.

Ferner bietet Goldman Sachs ab sofort neue Bitcoin-Derivate an. Kunden der US-Großbank können ab sofort auf sogenannte non-deliverable forwards (NDFs) wetten. Dabei handelt es sich um spezielle futures contracts, die nicht physisch ausgeliefert, sondern in Cash ausgezahlt werden.

Zuletzt lugte Goldman Sachs immer Tiefer in den Bitcoin-Kaninchenbau. So berichtete BTC-ECHO erst kürzlich über eine von der Bank durchgeführten Studie, die Unternehmen mit Bitcoin-Bezug Überperformance attestierte.

Gemeinsam für E-MobilitätDieses Start-up will mit dem VDA die E-Mobilität voranbringen

21 Stunden

Die E-Mobilität steckt noch in den Kinderschuhen. Das möchte peaq Technology und der Verband der Automobilindustrie ändern.

Blockchain und die Autoindustrie sind längst keine Unbekannten mehr. Schon länger beschäftigen sich große Automobilunternehmen wie BMW oder Daimler mit der Implementierung der Technologie in ihre Systeme und kooperieren dazu mit verschiedenen Unternehmen der Krypto-Szene. Nun bekommt der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit peaq Technology den ersten Interessenvertreter aus dem Krypto-Space. Das teilte das Berliner Start-up in einem Blogbeitrag mit. Gemeinsam arbeite man an dem Ziel, Mobilität noch sicherer, effizienter, komfortabler sowie umwelt- und klimafreundlicher zu machen. Gleichzeitig wolle man mittels der Distributed Ledger Technologie (DLT) die digitale Transformation der deutschen Autoindustrie in Angriff nehmen.

Über die Mitgliedschaft im VDA zeigt sich peaq-CEO Till Wendler erfreut:

Wir sind sehr stolz darauf, künftig als erstes Unternehmen für Blockchain-Software-Entwicklung beim Spitzenverband der deutschen Automobilhersteller an der Zukunft der Mobilität mitzuarbeiten.

Till Wendler, CEO von peaq.

peaq möchte Hürden der E-Mobilität überwinden

Seitdem die Bundesregierung die Verkehrswende ausgerufen hatte, offenbaren sich immer neue Hürden, die die E-Mobilität überwinden muss. Und auch, wenn die Ladeinfrastruktur wächst, ergibt sich daraus ein knallharter Wettbewerb, bei dem diverse Anbieter um die besten Ladestandorte ringen. Eines der Hauptprobleme ist wohl der Lade- und Bezahlprozess. Hier versucht peaq Abhilfe zu schaffen. Man sei überzeugt, dass sich die Herausforderungen über ein offenes und herstellerunabhängiges Ökosystem lösen lasse.

Um diese Vision zu verwirklichen, arbeitet peaq bereits seit zwei Jahren mit mehreren deutschen Automobilgruppen an einer dezentralen Plattform, die Lade- und Bezahlvorgänge von E-Autos um ein Vielfaches vereinfachen soll. Mittels der DLT bekommt jedes registrierte Auto oder Ladesäule eine eigene, souveräne Identität. Mit dieser kann sich das Elektroauto an der Ladesäule authentifizieren. Ist diese erfolgreich, beginnt der Ladeprozess. Während des Ladens wird die Energie, die fließt, genau kontrolliert – die Ladesäule rechnet anschließend exakt ab. Das Ziel ist also ein Peer-to-Peer-Bezahlsystem. Um das zu erreichen, müsse man weg von proprietären Lösungen, hin zu mehr Kooperation zwischen den Unternehmen, um gemeinsam seinen Beitrag für eine klimafreundliche Autoindustrie zu leisten.

Data is moneyNokia: Datenmonetarisierung über die Blockchain geht an den Start

1 Tag

Nokia hat den Start seines Data Marketplace bekannt gegeben, um sicheren Datenaustausch und auch die Monetarisierung von Daten für Unternehmen zu ermöglichen.

Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen sind vielerorts auf dem Vormarsch. Daraus hat auch der Telekommunikationskonzern Nokia Konsequenzen gezogen. Wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Finnland am Mittwoch per Pressemitteilung bekannt gab, geht demnächst die SaaS-Plattform “Nokia Data Marketplace” an den Start. Die Blockchain-basierte Plattform soll Unternehmen und Kommunikationsdienstleister bei der Nutzung von Daten für die strategische Entscheidungsfindung unterstützen. Zu diesem Zweck stellt sie einen Echtzeit-Zugriff auf umfangreiche, vertrauenswürdige Datensätze zur Verfügung.

Die Nokia Blockchain-Allzweckwaffe

Diese sind ganz unterschiedlicher Natur und umfassen Erhebungen von und Zugriffe auf Umweltdaten, Lieferketten oder Elektrofahrzeugen. Der Einsatzbereich erstreckt sich von Logistik über Energieversorgung bis zu Smart Cities und dem Gesundheitswesen.

Der neue Dienst ermöglicht es Unternehmen und Kommunikationsdienstleistern auch, selbst zum Anbieter von Datenmarktplätzen zu werden, indem sie den Datenaustausch zwischen Kunden oder Teilnehmern des Business-Ökosystems monetarisieren

, so die Mitteilung von Nokia. Derartige Konzepte zur Datenmonetarisierung gibt es bereits. Die 2017 gegründete Open Source-Plattform Streamr verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Allerdings ist diese Plattform von der Community betrieben. Ferner hat sie sich zum Ziel gesetzt, den Menschen die Kontrolle über die von ihnen produzierten Daten zurückzugeben.

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