Wegen Datenschutz 

Deutsche Behörde untersucht Worldcoin-Projekt

Worldcoin lockt mit “kostenlosen” Krypto-Token und Utopie. Kritiker warnen – seit November 2022 ermitteln deutsche Behörden wegen Datenschutz.

Dominic Döllel
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Worldcoin

Beitragsbild: Picture Alliance

| Ein junger Mann lässt sich für Worldcoin die Iris scannen
  • Das bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (LDA) prüft, ob Worldcoin gegen die Datenschutzbestimmungen verstößt. Das bestätigte die Behörde gegenüber BTC-ECHO.
  • “Wir untersuchen hier insbesondere die rechtliche Grundlage der Verarbeitungen, die Einhaltung der Betroffenenrechte und die Sicherheit der Datenverarbeitungen. Unsere Ermittlungen dauern aktuell noch an”, erklärt das LDA auf Anfrage.
  • Mit dem sogenannten Orb scannt Worldcoin die Augen. Dafür erhält der Nutzer eine World ID und Kryptowährungen.
  • Diese Einwilligung stelle ein weiteres großes Risiko dar, so Will. Beispielsweise, ob Benutzer über “ausreichende und klare” Informationen darüber verfügen, wie Worldcoin sensible biometrische Daten – die Iris – verwendet.
  • Die bayerische Regulierungsbehörde sei die federführende Behörde, die Worldcoin gemäß den Datenschutzbestimmungen der Europäischen Union prüft. Aber auch französische und britische Aufsichtsbehörden untersuchen die Nutzung dieser privaten Datenerfassung. 
  • In Deutschland gibt es Worldcoin seit dem 29. Juni. Laut eigenen Angaben registriert sich weltweit alle acht Sekunden ein neuer Nutzer.
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