Nach oben Blockchain-Status-Quo: CV VC gibt Ein- und Ausblicke

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Crypto Valley Venture Capital (CV VC) veröffentlicht Marktberichte zu globalen und regionalen Entwicklungen im Blockchain-Sektor. Ein Überblick über die Themen.

Die beiden Marktberichte von CV VC sind nun veröffentlicht: Im CV Global Report trug das Investitionsunternehmen Informationen zu weltweit agierenden Blockchain-Anwendern zusammen. Der Top 50 Report konzentriert sich jedoch auf das sogenannte Crypto Valley.

Der Global Report von CV VC informiert seine Leser über Technologietrends auf der ganzen Welt. Dabei geht es nicht nur um rein wirtschaftliche Themen, sondern etwa auch um die Anwendung der Technologie im Kunstsektor sowie im Handel. Natürlich kommen hier jedoch auch Themen wie Krypto-Banken, Börsen und Risikokapitalgeber nicht zu kurz.

CV VC stützte sich bei seinen Recherchen unter anderem auf von Unternehmen bereitgestellte Quellen. Doch auch Informationsportale und Medienberichte sowie soziale Netzwerke dienten ebenso wie Börsen der Recherche.

„CV VC Global Report H1/2020“ ist allererster Global Report des Unternehmens

Der CV VC Top 50 Report schaut genau wie der andere Bericht auf das erste Halbjahr 2020. Der geografische Fokus liegt allerdings auf dem Crypto Valley – dies ist der Spitzname für den Kanton Zug, wo auch dieses Unternehmen seinen Sitz hat, und Liechtenstein. Wegen der hohen Dichte von Blockchain-Start-ups, Finanzdienstleistern und weiteren Anwendern trägt die Region den Namen wohl zurecht.

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919 solcher sich mit Blockchain auseinandersetzenden Firmen gibt es dort mittlerweile, Tendenz steigend. Insgesamt wachsen alle untersuchten Bereiche, die Coronakrise hat den Krypto-Sektor weniger hart getroffen als andere Branchen. Außerdem stiegen die Marktkapitalisierung und die Zahl der Gewerbstätigen im Krypto-Ökosystem, verglichen mit dem vorherigen Halbjahr, an. Insgesamt beherbergt das Crypto Valley nach Aussage von CV VC sechs Unternehmen, die mehr als eine Milliarde US-Dollar (USD) wert sind. Die meisten dieser sogenannten Unicorns leben jedoch in den USA und in China.


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NFT BoomMiterfinder von Rick and Morty verkauft NFT für 150.000 US-Dollar

20 Stunden

In den letzten Monaten ist der NFT-Space rasant gewachsen und immer mehr prominente Akteure strömen in den Markt. Nun hat der Miterfinder von Rick and Morty ein NFT-Kunstwerk der Serie für 150.000 US-Dollar verkauft.

Nifty Gateway ist eine NFT-Versteigerungsplattform, die den berühmten Winklevoss-Brüdern gehört. Am 19. Januar hat Nifty Gateway verkündet, dass der Rick and Morty Miterfinder Justin Roiland ein NFT-Kunstwerk der weltbekannten Serie auf der NFT-Plattform versteigert. Das tokenisierte Kunstwerk “The First Ever Edition Of Rick And Morty Cryptoart” ist am 20. Januar für 150.000 US-Dollar verkauft worden.

Lest auch: NFTs – der anhaltende Siegeszug kennt viele Gründe

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Das neue NFT-Kunstwerk ist Teil einer größeren Krypto-Kunstsammlung namens “The Best I Could Do”. Die Sammlung beinhaltet mehrere Kunstwerke von Justin Roiland, die von Rick and Morty und anderen Zeichentrickserien inspiriert sind.

Beispielsweise gibt es auch ein NFT-Kunstwerk, welches von der amerikanischen Kultserie Simpsons inspiriert ist. Dieses verkaufte sich zuletzt für 290.100 US-Dollar.

Der NFT-Kunstsektor boomt

Außerdem war die digitale Kunstindustrie der erfolgreichste NFT-Sektor des Jahres 2020. Blockchain-basierte digitale Kunst hat eine passende Nische gefunden und es ist damit zu rechnen, dass der Sektor in den kommenden Jahren weiterhin exponentiell wächst.

Rick and Morty NFT Boom
Quelle: Delphi Digital

Vor allem im vierten Quartal 2020 explodierte das Volumen von NFT-Kunstwerken und im vergangenen Dezember verkaufte sich sogar eine NFT-Kunstsammlung für 3,5 Millionen US-Dollar. Momentan dominiert Nifty Gateway den Markt. Die Plattform konnte in den letzten Monaten insbesondere von hochkarätigen Künstlern profitieren, die sich für den Verkauf ihrer NFT-Kunstwerke für die Plattform entschieden.

Krypto-AdaptionNach Bitcoin: Pornhub akzeptiert jetzt auch XRP, BNB, USDC und DOGE

23 Stunden

Seitdem sich PayPal, Visa und Mastercard aus dem anrüchigen Geschäft zurückgezogen haben, setzt Pornhub auf Kryptowährungen bei den Bezahlmodalitäten und erweiterte nun das Portfolio um einige prominente Coins.

Da der Erotikseite Pornhub immer mehr Zahlungsanbieter abspringen, scheint die Krypto-Integration nur eine logische Konsequenz. Mit der jüngsten Aufnahme von XRP, BNB, USDC und DOGE steigt die Auswahl auf aktuell 16 Coins an, darunter Bitcoin, Ethereum und Litecoin und der geradezu prädestinierte Privacy Coin Monero sowie der Stablecoin Tether.

Mit PayPal, Visa und Mastercard haben sich gleich drei Zahlungsgiganten im letzten Jahr von Pornhub distanziert. Dabei feierten gerade Erotikseiten im Krisenjahr Hochkonjunktur. Durch den Wegfall der Zahlungsdienstleister ist so eine Lücke entstanden, die die Kryptowährungen nun füllen.

Aufgrund der hohen Nutzerzahlen ist die Integration von Kryptowährungen dabei nicht nur als amüsante Randnotiz abzutun. Obwohl wenige statistische Erfassungen vorliegen, ist die Porno-Branche in den letzten Jahren zu einer globalen, milliardenschweren Industrie herangewachsen. Pornhub ist mit über einhundert Millionen Besuchern am Tag die wohl größte Seite.

Die Integration von Kryptowährungen hilft zum einen privaten Filmemachern, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Darüber hinaus dürfte Pornhub aber auch keinen unwesentlichen Beitrag zur Krypto-Adaption liefern. Auch wenn der Blick gerne verstohlen daran vorbeiwandert.

TerrorismusfinanzierungDesignierte US-Finanzministerin Yellen nimmt Kryptowährungen ins Visier

1 Tag

Die designierte US-Finanzministerin Janet Yellen hat sich während einer Befragung vor dem Senat kritisch gegenüber Kryptowährungen geäußert. Kryptowährungen seien ein gefährliches Vehikel zur Terrorismusfinanzierung.

In einer Videokonferenz stand die künftige US-Finanzministerin Janet Yellen dem Finanzausschuss des Senats am 19. Januar Rede und Antwort. Vorrangig ging es während der Anhörung um Pläne, die helfen sollen, die US-Wirtschaft aus ihrer Corona-Wirtschafts-Krise zu befreien. Doch auch Kryptowährungen fanden ihre Erwähnung.

Auf die Frage von Senatorin Maggie Hassan, welche Bedeutung die ehemalige Präsidentin der Federal Reserve Kryptowährungen im Kampf gegen Terrorismusfinanzierung beimesse, antwortete Yellen:

Ich denke, dass viele Kryptowährungen, zumindest im Sinne von Transaktionen, hauptsächlich zur illegalen Finanzierung verwendet werden und ich denke, dass wir wirklich Wege untersuchen müssen, wie wir ihre Verwendung einschränken und sicherstellen können, dass die Geldwäsche nicht über diese Kanäle erfolgt.

Besonderes Gewicht erhalten die Aussagen vor dem Hintergrund des Angriffs auf das Kapitol. Wie das Blockchain-Unternehmen Chainalysis nachgewiesen hat, flossen im Vorfeld erhebliche Bitcoin-Spenden von Frankreich aus an diverse rechtsextreme Organisationen, die an der Erstürmung des Parlamentsgebäudes beteiligt gewesen sein sollen.

Doch auch ohne diesen Vorfall ist die von Yellen vertretene Haltung gegenüber Kryptowährungen keineswegs neu. Immer wieder werden Bitcoin und Co. als beliebte Vehikel zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung abgeschrieben. Ob Yellen während ihrer Amtszeit der Regulierung von Kryptowährungen besondere Aufmerksamkeit schenkt, ist noch offen. Die Wirtschaftswissenschaftlerin muss noch formell vom Senat als Finanzministerin bestätigt werden und würde als erste Frau überhaupt das Amt bekleiden.

Zensurfreies InternetBrave integriert IFPS

2 Tagen

Der Krypto-Browser Brave unterstützt künftig das Interplanetary File System (IFPS). Damit können Brave-Nutzer fortan IFPS-Adressen direkt aufrufen – oder mit einem Klick zur IFPS Node werden.

Die Desktop-Version des Brave Browsers unterstützt fortan das IPFS. Das hat Brave Software, das Unternehmen hinter dem auf Datenschutz fokussierten Browser, am 19. Januar in einer Pressmitteilung verkündet. Das IFPS ist ein Peer-to-Peer-Netzwerk, das ein Zensur-freies Internet ermöglicht. Einen bekannteren Einsatz fand das IFPS beispielsweise, als der türkische Präsident Erdogan Ende 2017 für seine Landsmänner und -Frauen den Zugriff auf Wikipedia sperrte. Die Sperre sollte bis zum 15. Januar 2020 anhalten. Aktivisten hatten seinerzeit eine Kopie der Wikipedia auf dem IFPS angefertigt – und dem Autokraten damit ein Schnippchen geschlagen.

Brave und IFPS gegen die Zensurwut

Mit dem jüngsten Update des Krypto-Browsers Brave sollen die Nutzer fortan nicht nur die Möglichkeit haben, Ipfs://-URLs aufzurufen, sondern auch selbst einen IFPS Node zu betreiben und Daten ins IFPS auszulagern. Molly Mackinlay, Projektmanagerin bei IPFS, sieht in der Kooperation einen Gewinn für das dezentralisierte Web (dWeb). Und lässt dabei durchscheinen, dass das türkische Staatsoberhaupt nach wie vor unfreiwillig Werbung für ein Zensur-resistentes Web macht:

Indem die Vorteile des dWeb zu Brave-Nutzern gebracht werden, werden die Bemühungen von IPFS, die systemische Datenzensur durch Unternehmen und Nationalstaaten zu beseitigen, nun durch die Integration mit Brave verstärkt. Heute können Webnutzer auf der ganzen Welt nicht auf eingeschränkte Inhalte zugreifen, darunter zum Beispiel Teile von Wikipedia in Thailand, über 100.000 gesperrte Websites in der Türkei und kritischer Zugang zu COVID-19-Informationen in China. Jetzt kann jeder mit einer Internetverbindung auf diese kritischen Informationen über IPFS im Brave-Browser zugreifen,

lässt sich Mackinlay in der Pressemitteilung zitieren.

Der Merchandise-Shop von Brave setzt bereits seit April 2020 auf das IFPS, das aus dem gleichen Hause stammt – Protocol Labs – wie der im Spätjahr 2020 lancierte Filecoin. Letzterer soll das IFPS um ein dezentrales Speichernetzwerk ergänzen.