- Coinbase sucht nach frischem Geld. Wie aus einem offiziellen Dokument an die Securites and Exchange Commission (SEC) hervorgeht, plant die Krypto-Börse neue Schulden aufzunehmen.
- Zwei Milliarden US-Dollar will das US-Unternehmen von institutionellen Investoren ausleihen. Dazu gibt Coinbase sogenannte Wandelanleihen aus.
- Diese Schuldscheine laufen bis 2029 beziehungsweise 2032 und können später entweder in Bargeld oder Coinbase-Aktien umgetauscht werden.
- Grundsätzlich will die US-Krypto-Börse die Gelder für “Unternehmenszwecke” verwenden.
- Das umfasse: “Betriebskapital, Investitionsausgaben sowie Investitionen in und Übernahmen von anderen Unternehmen, Produkten oder Technologien”.
- Es ist nicht das erste Mal, dass Coinbase diese Art der Kapitalgewinnung wählt. Bereits im März 2024 hatte die Krypto-Börse einen ähnlichen Schritt unternommen und damals eine Milliarde US-Dollar aufgenommen.
- Wenig später kaufte das Unternehmen von Brian Armstrong die Krypto-Börse Deribit für die Rekordsumme von 2,9 Milliarden US-Dollar.
- Der Schritt kommt in einer schwierigen Phase: Im letzten Quartal ist der Umsatz von Coinbase um 25 Prozent gefallen, die Aktie brach nach Bekanntgabe der Zahlen um 17 Prozent ein.
- Hinzu kamen ein großes Datenleck im Mai, bei dem tausende Nutzerdaten von Cyberkriminellen abgeschöpft werden konnten. Mehr dazu hier: Trotz Datenleck: Coinbase will DOGE-Mitarbeiter anstellen.
- Der Aktienkurs von Coinbase liegt derzeit bei etwa 315 US-Dollar und damit deutlich unter dem Rekordwert. Den Abverkauf nutzten andere Star-Investoren, um günstiger bei der Krypto-Börse wieder einzusteigen.
- Coinbase hofft, mit der neuen Finanzierung genug Spielraum zu haben, um trotz der Rückschläge weiterzuwachsen.
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