"Danke für das Gratis-Geld, Idiot" Cardano: DDoS-Attacke geht nach hinten los

Bei der Cardano-Blockchain kam es zu einer DDoS-Attacke. Die ging aber nach hinten los. Twitter lacht nun über den Angreifer.

Moritz Draht
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Beitragsbild: Shutterstock

| Ein Schaden ist durch den DDoS-Angriff nicht entstanden – jedenfalls nicht für Cardano
  • Auf Cardano kam es gestern Abend bei Block Nr. 10.487.530 zu einem missglückten DDoS-Angriff, wie Raul Antonio, Chief Technology Officer von Fluid Tokens, auf X mitteilte.
  • Demnach zielte der Angriff darauf ab, die Blockchain so zu manipulieren, dass “große Transaktionen gesendet und dabei so wenig wie möglich ausgegeben” werden konnte.
  • “Das Netzwerk hat eine höhere Last als normal erfahren und einige Stake Pool Betreiber wurden durch eine Intensivierung der Kämpfe um die Blockhöhe negativ beeinflusst. Die Blockchain als Ganzes funktioniert jedoch wie erwartet, mit nur geringen Auswirkungen auf die Transaktionszeiten insgesamt”, fasste das Cardano-Projekt Intersect den Vorfall zusammen.
  • Der Angreifer hätte bei einem erfolgreichen Angriff zudem die eingesetzten ADA-Token aus dem Netzwerk abziehen können.
  • Entwickler reagierten jedoch schnell, ein Node-Upgrade konnte die Attacke abwenden.
  • Der Angreifer beendete schließlich den DDoS-Angriff.
  • Wie Philip Disarro, Gründer und CEO von Anastasia Labs, erklärte, konnten im Gegenzug Assets des Angreifers abgezogen werden.
  • “Danke für das Gratis-Geld, Idiot. Wirklich ironisch, dass der Angreifer, der vermutlich das Ökosystem schädigen wollte, am Ende tatsächlich für die Open-Source-Smart-Contract-Entwicklungsarbeit gespendet hat, die wir leisten”.
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