- Nach dem gestrigen Angriff auf die Krypto-Börse Bybit führt die Spur wohl nach Nordkorea. Das schreibt der Krypto-Forensiker ZachXBT in einem Post auf X. Dem Analysten war der Sicherheitsvorfall zuerst aufgefallen.
- Demnach stecke “Lazarus” hinter der Attacke.
- Dem Forensiker konnte Walletadressen extrahieren, die bereits mit vergangenen Aktionen der nordkoreanische Hackergruppe in Verbindung gebracht worden waren.
- So seien die Gelder aus dem Bybit-Hack auf derselben Adresse zusammengelaufen, wie die Attacke auf die Krypto-Börse Phemex vom Januar dieses Jahres.
- Seinen Ermittlungsstand teilte er mit dem Sicherheitsteam von Bybit.
- Lazarus ist eine der bekanntesten Hackergruppe aus Nordkorea, berüchtigt für diverse Attacken auf Krypto-Unternehmen. Mutmaßlich fließen die Gelder in das Atomwaffenprogramm von Diktator Kim Jong-un.
- Mittlerweile hat sich der CEO der Krypto-Börse, Ben Zhou, nochmals zu Wort gemeldet und einen Lagebericht abgegeben.
- Alle Auszahlungen seien abgefertigt worden. Mittlerweile sei der Normalbetrieb wiederhergestellt, heißt es in einem Post auf X.
- Gleichzeitig entschuldigte sich der Zhou für die Umstände und versprach Aufklärung. “Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt erst”, schrieb er.
- Zeitgleich boten andere Krypto-Börsen ihre Hilfe bei der Aufklärung an.
- Die Reaktion unter dem Beitrag fiel positiv aus. Nutzer lobten die Reaktionsschnelligkeit des Teams.
- Der Hack auf Bybit könnte der größte Angriff auf eine Krypto-Börse jemals gewesen sein. 1,4 Milliarden US-Dollar wurden von der Plattform gestohlen, vornehmlich Ethereum und stETH von Lido.
- Da die verdächtigen Wallet-Adressen inzwischen auch mit anderen führenden Börsen geteilt wurden und auf einer Blacklist stehen, sollten die Angreifer es schwer haben, ihre Beute in Bargeld umzuwandeln.
BTC-ECHO Plus+ Inhalte
Das könnte dich auch interessieren

