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Harsche Regulierung? Börsensterben in Südkorea: OKEx Korea macht dicht

Nach Binance Korea hat nun auch OKEx Korea das Handtuch geworfen.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin-Münze in Rohrzange vor südkoreanischer Flagge

Beitragsbild: Shutterstock

Der südkoreanische Ableger der Bitcoin-Börse OKEx stellt den Betrieb ein. Das hat OKEx Korea am 23. März auf seiner Homepage bekannt gegeben. Danach haben die Kunden bis zum 7. April Zeit, ihr (Krypto-)Geld abzuziehen. Zu den Gründen hat OKEx Korea in der knappen Mitteilung keine Angaben gemacht. Es ist jedoch naheliegend, dass der Rückzug mit einem neuen südkoreanischen Gesetz in Verbindung steht, das am 25. März in Kraft tritt. Wie The News Asia berichtete, verbietet das Gesetz unter anderem, dass südkoreanische Bitcoin-Börsen ihre Orderbücher miteinander teilen. Das trifft besonders kleine Exchanges, die auf das Order Book Sharing angewiesen sind, um ihre geringe Liquidität zu kompensieren.

Doch offenbar hatte OKEx Korea auch Probleme, ISMS Zertifikat der südkoreanischen Agentur für Internet und Sicherheit zu erhalten. Das teilte das Unternehmen dem Krypto-Portal The Block mit.

Kleine Bitcoin-Börsen vor dem Aus? Nicht alle.

Anders als ihr Mutterunternehmen gehört OKEx Korea zu den kleineren Handelsplätzen. Das tägliche Handelsvolumen war vergleichsweise marginal. Laut Coingecko-Daten hat das Handelsvolumen auf OKEx Korea am 22. Februar einen Peak bei 68 Millionen USD erreicht. Zum Vergleich: Auf der Mutterbörse OKEx wechselten an diesem Tag Coins im Gegenwert von über 9 Milliarden US-Dollar die Besitzer.

OKEx Korea ist nicht der einzige Ableger einer Bitcoin-Börse, der seine Pforten in Südkorea dicht macht. Auch die Binance-Tochter Binance Korea hat Ende Dezember 2020 die Einstellung des Betriebs verkündet. Als Grund wurde mangelndes Handelsvolumen und fehlende Liquidität angegeben.

Huboi Korea – ebenfalls ein kleiner Ableger einer großen Exchange – hat indes noch keine Anstalten gemacht, den Betrieb einzustellen. Das kann damit zusammenhängen, dass Huobi Korea ihr ISMS-Zertifikat erst im Januar erhalten hat.

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