- In einem neuen BlackRock-Report erklären die Analysten Michael Gates und Brett Wager den TradFi-Investoren, dass Bitcoin im Gegensatz zu Gold völlig unelastisch in Bezug auf die Nachfrage ist.
- Hintergrund: Während das glänzende Edelmetall bei hoher Nachfrage verstärkt von den Goldproduzenten geschürft werden kann, ist der digitale Wertspeicher Bitcoin auf 21 Millionen BTC beschränkt und damit absolut knapp.
- “Um zu verdeutlichen, wie wenig Bitcoin es gibt: Wenn jeder Millionär in den USA seinen Finanzberater bitten würde, ihm 1 BTC zu besorgen, gäbe es nicht genug”, schreiben die beiden BlackRock-Autoren.
- Laut einer Studie gab es in den Vereinigten Staaten 2023 knapp 23 Millionen Dollarmillionäre. Berücksichtigt man, dass die Private Keys von 3 bis 4 Millionen BTC als verloren gelten, könnte jeder von ihnen sogar nur 0,74 bis 0,78 BTC erwerben.
- Die Kernthesen des Reports sind aber nicht nur für vermögende Menschen relevant: “In einer Zeit zunehmender geopolitischer Instabilität, ausufernder Staatsdefizite und exzessiver Staatsausgaben gehen wir davon aus, dass das Konzept des ‘Wertspeichers’ bei immer mehr Anlegern auf Resonanz stoßen wird.”
- Dieses starke Narrativ von Bitcoin als “digitalem Gold” könnte durch die demografische Verlagerung von den Boomern hin zu den Millennials zusätzlich verstärkt werden.
- Der iShares Bitcoin Trust ETF aus dem Hause BlackRock startete im vergangenen Januar und feierte den erfolgreichsten ETF-Start aller Zeiten. Inzwischen hält er 573.142 BTC im Wert von 50,6 Milliarden US-Dollar – ein Marktanteil von etwa 50 Prozent.
- Erst vor einer Woche hatte BlackRock den BTC Spot ETF auch in sein Modellportfolio aufgenommen. Portfolio-Manager Michael Gates erklärte: “Wir sind der Meinung, dass Bitcoin langfristige Anlagevorteile bietet und potenziell einzigartige und zusätzliche Diversifizierungsquellen darstellen kann.”
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