Bitpanda Card Bitpanda-Debitkarte ermöglicht Zahlungen in Bitcoin und Edelmetallen

Schlagzeile
Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Teilen
Ein Bitcoin liegt auf einer schwarzen Debitkarte, die auf mehreren US-Dollar-Noten liegt.

Quelle: Shutterstock

Jetzt anhören
BTC39,308.00 $ 9.55%

Das österreichische Krypto-Unternehmen Bitpanda launcht eine Debitkarte, mit Hilfe derer man Transaktionen nicht nur in Euro, sondern auch in Edelmetallen oder Kryptowährungen tätigen kann.

Das Wiener FinTech-Unternehmen Bitpanda bringt eine eigene Debitkarte auf den Markt. Das gab das Unternehmen auf der eigenen Homepage bekannt. So sollen Kunden mit der Karte in der Lage sein, Zahlungen auch in Kryptowährungen wie Bitcoin oder Edelmetallen wie Gold abzuwickeln. Die Karte ist aktuell nur für Bürger innerhalb der Eurozone verfügbar. Dabei fallen laut Bitpanda keine Kontoführungs- oder Kartenaustellungsgebühren an. Auch Zahlungen in Euro würden gebührenfrei durchgeführt. Lediglich bei Transaktionen mit Fremdwährung erhebe das Krypto-Unternehmen eine Gebühr.


Lesen Sie auch: TenX schließt Konten und deaktiviert Visa Karten

Die Zahlungsabwicklung mit digitalen oder physischen Assets laufe hierbei über eine Umrechnung des aktuellen Kurses der jeweiligen Wertanlage in Euro. Bezahlt man beispielsweise einen Kaffee mit Bitcoin, rechnet die Bitpanda-Debitkarte die Kryptowährung in Euro um und bucht den Betrag vom Konto ab. Hierbei werden die üblichen Tradingaufschläge an das Wiener FinTech abgeführt. Premiumkunden erhalten dabei ein Cashback zwischen 0,5 bis 2 Prozent. Zudem soll die Debitkarte kontaktlose Zahlungen sowie GPay und Samsung Pay unterstützen.

Bitpanda lanciert eigenen Index für Bitcoin und Co.

Zuvor war Bitpanda im Oktober in den Fokus der Berichterstattung gerückt, als das Unternehmen ankündigte, die Top-25 Kryptowährungen in einem eigenen Index abbilden zu wollen. Über den Bitpanda Crypto Index (BCI) können Krypto-Nutzer seitdem ein „diversifiziertes Kryptowährungs-Portfolio“ aufbauen. Das Portfolio passt sich dabei Marktveränderungen regelmäßig neu an. Somit können sich auch die gelisteten Coins und Token im BCI monatlich ändern.  

Ermöglicht wurde dies durch eine Partnerschaft mit MV Index Solutions, der Indexabteilung des führenden Vermögensverwalters VanEck. Die Daten dazu bezieht MVIS dabei von CryptoCompare, einer Marktbeobachtungsplattform für den Krypto-Space.


Teilen
Newsletter
Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail
Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
Weitere Schlagzeilen

No Risk, More RegulationThailand: Börsenaufsicht verbietet Meme Token und NFTs

47 Minuten

Der jüngste Schritt der thailändischen Börsenaufsicht SEC nimmt sich eine strenge Regulierung des Kryptomarktes im Königreich vor.


Die thailändische Börsenaufsicht SEC zieht die Daumenschrauben an. Laut einer Bekanntmachung vom vergangenen Freitag werden einige der beliebtesten Token verboten. Dazu zählen Meme Token wie Dogecoin, Fan Token und auch Non-fungible Token (NFT). Gleichwohl ließ die Behörde verlauten, Kryptowerte nicht komplett zu verbieten. Vielmehr schreibt sie sich eine schützende Haltung auf die Fahne, um “riskante Krypto-Investitionen” einzudämmen.

Das Risiko der Meme Token bestehe laut SEC in deren Abhängigkeit von Social Media Posts. Obwohl DOGE in der Bekanntmachung nicht explizit erwähnt wird, reagiert die Behörde in Thailand damit wohl auf die Äußerungen Elon Musks, die erheblichen Einfluss auf den Kursverlauf hatten. 

Thailand will auch gegen Exchange Token vorgehen

Auch der NFT Hype scheint der SEC in Thailand ein Dorn im Auge zu sein. Ebenso wie bei den Meme Tokens haben die Kryptobörsen des Landes ab dem Datum des Inkrafttretens 30 Tage Zeit, ihre Zulassungsregeln an die neuen Vorschriften anzupassen. Im Zuge dieser Vorschrift geht es auch den Exchange Token an den Kragen, die ihren Besitzern Vorteile wie reduzierte Transaktionsgebühren an der entsprechenden Börse bieten.

Frankreich und SchweizZwei Zentralbanken starten CBDC-Testreihe

3 Tagen

Ein neuerlicher CBDC-Test versammelt Banken aus Frankreich und der Schweiz unter der Ägide der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.

Beim Project Jura experimentieren die Zentralbanken Frankreichs und der Schweiz gemeinsam mit digitalen Zentralbankwährungen (CBDC). Die Finanzinstitutionen kooperieren dafür mit dem Innovation Hub der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS) und einem Konsortium aus der Privatwirtschaft.

Am 10. Juni machte die Banque de France die Testreihe publik. Im Vordergrund steht der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr zwischen Finanzeinrichtungen. Die Kooperationspartner erproben somit ein sogenanntes Wholesale-CBDC und keines für Privattransaktionen.

Weiterhin führt der Consulting-Riese Accenture das privatwirtschaftliche Konsortium an, das an dem CBDC-Experiment beteiligt ist. Mit dabei sind die Banken Credit Suisse, Nataxis und UBS sowie die Krypto-Firmen R3 und Six Digital Exchange.

Zwei CBDC-Abwicklungsmechanismen

Das Experiment selbst umfasst einerseits eine Euro-basierte CBDC und eine, die den Schweizer Franken abbildet. Darüber hinaus ist auch ein “französisches digitales Finanzinstrument” mit von der Partie. Denn erprobt werden gleich zwei grenzüberschreitende Abwicklungsmechanismen.

Im ersten Fall ist ein Lieferung-gegen-Zahlungs-Modell Gegenstand des Tests. Die Partner tauschen dabei den Euro-CBDC gegen das Finanzinstrument. Im zweiten Fall wird hingegen eine Zahlung durch eine andere ausgeglichen. Folglich wechseln hier die beiden CBDCs ihre Besitzer:innen. Banken aus beiden Staaten sind an den Transaktionen beteiligt. Benoît Cœuré vom Innovation Hub der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich beschrieb die Versuche folgendermaßen:

Die G20 hat die Verbesserung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs zu einer Priorität erklärt und eine mehrjährige Roadmap zur Koordinierung der Bemühungen aufgestellt. Das Experiment trägt zu dieser Arbeit bei, indem es untersucht, wie ein Wholesale-CBDC die Geschwindigkeit, Effizienz und Transparenz in grenzüberschreitenden Anwendungsfällen verbessern könnte.

Sowohl die Banque de France als auch die Schweizerische Nationalbank hatten bereits zuvor mit CBDCs experimentiert. Beide Institutionen betonen indes, dass die jüngste Testreihe keinen Indikator für die tatsächliche Entwicklung eines Wholesale-CBDC darstellt.

SchwergewichtState Street Corporation: Nächster Investmentriese mit Krypto-Abteilung

3 Tagen

Die zweitälteste US-Bank State Street hat eine neue Abteilung gegründet, die sich mit Kryptowährungen und digitalen Vermögenswerten befasst.

Mit dem billionenschweren Vermögensverwalter State Street Corporation gibt einen weiteren populären Vertreter aus der Investmentbranche, der eine eigene Kryptoabteilung aufbaut. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, leitet Nadine Chakar den neuen Geschäftsbereich. Sie gilt mit ihren drei Jahrzehnten Berufserfahrung als absolute Veteranin auf dem Gebiet. Das Unternehmen hofft, seine proprietäre GlobalLink-Technologie zu einer Plattform auszubauen, die mehrere digitale Assets unterstützt. Auch Peer-to-Peer-Funktionalität möchte man den Kunden bieten.

State Street verfügt derzeit über ein verwaltetes Vermögen von 3,6 Billionen US-Dollar und ein verwahrtes Vermögen von 40,3 Billionen US-Dollar.  Demzufolge ist es nach BNY Mellon der zweitgrößte globale Verwalter, der Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte anbietet.

State Street auch in VanEcks Bitcoin ETF involviert

Das Finanzinstitut war übrigens schon zuvor dem Kryptomarkt näher gekommen. Im April wurde die Bank zum Verwalter einer geplanten Bitcoin-basierten Exchange Traded Note (ETN) ernannt. Initiiert hat diesen ETN eine Einheit der Iconic Funds GmbH, einer auf Krypto-Investitionen spezialisierten Holdinggesellschaft. Zuvor wurde State Street zum Fondsadministrator und Transferagent des VanEck Bitcoin Trust ernannt. Dieser Bitcoin-ETF harrt derzeit noch wie viele andere einer Zulassung durch die US-Regulierungsbehörde SEC.

Gemeinsame InteressenDer Bitcoin Mining Council: Welche Rolle spielt Elon Musk?

3 Tagen

Der Bitcoin Mining Council tritt für ein “sauberes” Schürfen von Kryptowährungen ein. Nun herrscht Gewissheit über die Beteiligungen an dieser Interessengemeinschaft.

Seit der Gründung des Bitcoin Mining Councils unter der Federführung des MicroStrategy CEOs Michael Saylor wurde über die Rolle von Elon Musk bei dieser neuartigen Vereinigung spekuliert. Musk hatte für Aufruhr gesorgt, indem er erklärte, bei Tesla würden fortan keine Bitcoin mehr als Zahlungsmittel akzeptiert. Als Grund nannte er die gravierenden Folgen für das Klima durch Bitcoin Mining. Der Bitcoin Mining Council (BMC) möchte nun Umweltauflagen und Mining unter einen Hut bringen. Das Projekt beschreibt sich selbst als ein “freiwilliges und offenes Forum von Bitcoin-Minern, die sich dem Netzwerk und seinen Kernprinzipien verpflichtet fühlen”.

Michael Saylor ist einer der Gründungsmitglieder

Die Organisation besteht aus einer Gruppe von energiebewussten nordamerikanischen Bitcoin-Mining-Unternehmen. Elon Musk hatte zwar in einem Tweet Ende Mai vorgeschlagen, diese Interessengemeinschaft zu gründen. Er selbst wolle dort aber keine Rolle spielen. 

Elon Musk hat keine Rolle im BMC. Das Ausmaß seiner Beteiligung war die Teilnahme an einem Bildungsgespräch mit einer Gruppe nordamerikanischer Unternehmen, um Bitcoin-Mining zu diskutieren

, heißt es im FAQ-Bereich der offiziellen BMC-Seite. Neben MicroStrategy sind dort unter anderem noch die Investment-Management-Firma Galaxy Digital, das Blockchain-Mining-Unternehmen Argo, die Blockchain-Technologie-Firma Hive und das Bitcoin-Mining-Unternehmen Riot vertreten. Jedes Mining-Unternehmen ist eingeladen, dem BMC beizutreten. Als eine Bedingung wird Transparenz in Bezug auf den Energieverbrauch und das Teilen der Hashrate für Forschungs- und Bildungszwecke genannt.