Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin hat auf X neue Details dazu veröffentlicht, wie das Netzwerk künftig deutlich mehr Transaktionen verarbeiten soll. Im Kern geht es darum, einzelne Schritte einer Transaktion stärker voneinander zu trennen und dadurch den Rechenaufwand im Netzwerk zu reduzieren.
Buterin unterscheidet dabei zwischen “Actions”, also den Auswirkungen einer Transaktion auf die Blockchain, und “Dependencies”, den Voraussetzungen für ihre Ausführung. Vor allem Letztere bieten ihm zufolge Potenzial für eine effizientere Verarbeitung. Validatoren müssten dadurch deutlich weniger Berechnungen mehrfach durchführen.
Buterin sieht darin erhebliches Potenzial. Mehr als 90 Prozent der Ethereum-Aktivität benötigen ihm zufolge nicht die volle Flexibilität, für die das Netzwerk ursprünglich ausgelegt wurde. Einfachere Vorgänge könnten deshalb anders behandelt und mit niedrigeren Gasgebühren versehen werden.
Eine Grundlage dafür soll EIP-8141 schaffen. Der Vorschlag für ein neues Transaktionsformat befindet sich derzeit noch im Entwurf. Er knüpft an die laufenden Arbeiten zur Account Abstraction an und soll Ethereum zugleich auf weitere Skalierungsschritte vorbereiten.
