Top-Analyst schlägt Alarm 

“Bitcoin unterbewertet wie nie”: Wichtiger Marktindikator auf Rekordtief

In der Vergangenheit starteten hier bei Bitcoin starke Rebounds. Wiederholt sich die Geschichte?

Giacomo Maihofer
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Im Vordergrund ist ein Stapel Bitcoin-Münzen zu sehen, während im unscharfen Hintergrund ein digitales Finanzdiagramm mit Candlestick- und Liniendiagrammen zu sehen ist, die die neuesten Bitcoin-Kurs-Trends veranschaulichen.

Beitragsbild: Shutterstock

| Wie hoch kann Bitcoin noch steigen?
  • Der bekannte Krypto-Analyst Michael van de Poppe warnt, dass Bitcoin aktuell so stark “unter seinem echten Wert” gehandelt wird wie noch nie zuvor. Grund dafür ist der sogenannte MVRV-Z-Score. Er misst das Verhältnis zwischen dem aktuellen Bitcoin-Preis und dem Preis, zu dem die meisten Anleger ihre Coins gekauft haben. Dieser Wert ist jetzt auf das niedrigste Niveau aller Zeiten gefallen.
  • In der Vergangenheit markierten solche extrem niedrigen Werte oft große Wendepunkte, zum Beispiel das absolute Tief 2018 oder den Crash nach dem FTX-Zusammenbruch 2022. Beide Male folgten starke Erholungen.
  • Trotz des jüngsten Rücksetzers von fast 20 Prozent in den letzten 30 Tagen zeigt der Markt erste Erholungssignale: Bitcoin ist wieder über 91.500 US-Dollar gestiegen, nachdem er kurzzeitig unter 80.000 US-Dollar gefallen war. Innerhalb von 24 Stunden sind rund 100 Milliarden US-Dollar zurück in die Marktkapitalisierung geflossen, ein Zeichen für starkes Kaufinteresse.
  • Der Krypto-Markt steht aktuell spürbar unter Druck: Nach dem scharfen Einbruch im Oktober folgte im November der nächste zweistellige Rücksetzer. Massenweise Liquidationen, hohe Börsenzuflüsse und Panik in den sozialen Medien belasten das Sentiment.
  • Aktuell notiert Bitcoin nach einem Tagesplus von über 4 Prozent wieder über 90.000 US-Dollar. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Federal Reserve gerichtet. Sollte sie im Dezember den Leitzins um 25 Basispunkte senken, könnte der Markt wieder stärker zulegen.
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