- Ein Berufungsgericht in Washington hat laut übereinstimmenden Medienberichten soeben entscheiden, dass die Securities and Exchange Commission (SEC) einen Antrag des Krypto-Vermögensverwalters Grayscale Investments auf Zulassung eines börsengehandelten Fonds, der den Kurs von Bitcoin verfolgt, zu Unrecht abgelehnt hat.
- Das Gericht erklärte, dass die Anordnung der SEC aufgehoben werden sollte. Dies bedeutet, dass die SEC den Antrag von Grayscale für einen börsengehandelten Bitcoin-Fonds noch einmal überdenken und neu bewerten muss.
- Die SEC könnte immer noch gegen diese Gerichtsentscheidung Berufung einlegen oder den Antrag von Grayscale mit einer stärkeren Argumentation erneut ablehnen, sodass die Genehmigung eines Bitcoin-ETFs ungewiss bleibt.
- Die Richterin Neomi Rao äußerte sich wie folgt dazu: “Die Ablehnung des Vorschlags von Grayscale war willkürlich und unüberlegt, weil die Kommission es versäumt hat, ihre unterschiedliche Behandlung ähnlicher Produkte zu erklären”.
- Ferner heißt es, dass Grayscale überzeugende Nachweise vorgelegt hat, die belegen, dass sein Produkt Ähnlichkeiten mit den von der SEC genehmigten Bitcoin-Futures-ETFs aufweist. Die zugrundeliegenden Vermögenswerte beider Produktkategorien sind eng miteinander korreliert, und die Abkommen zur gemeinsamen Überwachung mit der Chicago Mercantile Exchange sind “identisch”.
- Der Bitcoin-Kurs reagierte unmittelbar und stieg explosionsartig an:
- Für die Krypto-Industrie ist diese Entscheidung ein sehr wichtiger Etappensieg und stärkt die Chancen auch für alle anderen Bitcoin-ETF-Anträge auf Zulassung.
- Es ist indessen die zweite große Niederlage der SEC in ihrem Kampf gegen den Krypto-Space in kurzer Zeit: Erst vor gut einem Monat hatte sie gegen Ripple verloren. Bleibt abzuwarten, ob die Behörde auch in der Causa Grayscale Berufung einlegen wird.
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