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Wegen Bitcoin-Gesetz Ratingagentur stuft El Salvador herunter

Fitch hat die Kreditwürdigkeit von El Salvador herabgesetzt. Als Gründe nennt die Ratingagentur “Politische Unberechenbarkeit” sowie die “Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel”.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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El Salvador

Quelle: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Salvador Melendez

  • Die US-amerikanische Ratingagentur Fitch hat das Emittentenausfallrating von El Salvador von B- auf CCC gesenkt. Das gab das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt.
  • Die Entscheidung sei dabei auf Basis verschiedener Faktoren getroffen worden. Unter anderem nannte Fitch dabei “politische Unberechenbarkeit” und die “Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel”.
  • Außerdem stellte die Ratingagentur eine verstärkte Abhängigkeit des mittelamerikanischen Landes von kurzfristigen Schulden fest. Dazu gesellt sich eine 800 Millionen US-Dollar Rückzahlung an Eurobonds, die im Jahr 2023 fällig wird sowie ein allgemein hohes Haushaltsdefizit.
  • Insgesamt muss El Salvador 1,2 Milliarden US-Dollar an Schulden tilgen.
  • Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) kritisierte Ende Januar die Legalisierung von Bitcoin und forderte das El Salvador auf, das Gesetz rückgängig zu machen.
  • Das Finanzministerium des lateinamerikanischen Landes arbeitet derweil weiter mit Hochdruck an der Einführung von Bitcoin-Bonds.
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