Die Bitcoin Spot ETFs haben ihren bislang schwächsten Monat seit dem Marktstart im Januar 2024 erlebt. Nach Daten von BTC-ECHO haben Anleger im Juni 4,5 Milliarden US-Dollar aus den Fonds abgezogen. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 3,48 Milliarden US-Dollar aus dem Februar 2025 um ganze 29 Prozent übertroffen.
Allein auf den iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock entfielen Abflüsse in Höhe von 3,55 Milliarden US-Dollar. Das gesamte verwaltete Vermögen der Fonds ist im Monatsverlauf von rund 83 auf knapp 71 Milliarden US-Dollar gesunken.
Fehlendes Kapital belastet den Markt
Als Hauptgrund für die Entwicklung gilt das makroökonomische Umfeld. Aber auch an Geld fehlt es. Nach den hohen Zuflüssen des vergangenen Jahres ist frisches Kapital knapp geworden. Zudem fährt die Fed nun eine restriktive Geldpolitik – Zinssenkungen sind erst einmal unwahrscheinlich.
Zusätzlich hat der Börsengang von SpaceX erhebliche Mittel gebunden. Das Raumfahrtunternehmen hat laut CNN rund 75 Milliarden US-Dollar eingenommen und verzeichnete den bislang stärksten Kaufandrang privater Anleger an einem ersten Handelstag.
Fällt Bitcoin auf 40.000 US-Dollar?
Der Bitcoin-Kurs notiert derzeit bei rund 58.600 US-Dollar und damit auf dem niedrigsten Niveau seit September 2024. Auf Sicht der vergangenen 30 Tage hat die Kryptowährung rund 20 Prozent an Wert verloren, im Jahresvergleich beläuft sich das Minus auf etwa 45 Prozent.
Für Bitfinex ist klar: Die Korrektur könnte sich weiter verschärfen. Die Analysten halten einen Rückgang bis auf rund 40.000 US-Dollar im vierten Quartal für möglich. Auch Bitcoin-Kritiker Peter Schiff denkt, dass BTC nochmal auf 20.000 US-Dollar fallen kann. Warum andere Experten deutlich optimistischer sind und im Bärenmarkt sogar eine große Chance für Anleger erkennen, erfahrt ihr in diesem Artikel:
