- Bitcoin notiert am Dienstagmorgen bei rund 68.000 US-Dollar. Gestern am späten Nachmittag ist die Krypto-Leitwährung gar bis auf rund 70.000 US-Dollar in die Höhe geschossen.
- Verantwortlich für den Kurssprung waren unter anderem die US Spot ETFs, welche laut SoSoValue 458 Millionen US-Dollar an Nettozuflüssen verbucht haben. Damit zählt der Montag zu den stärksten Inflow-Tagen des laufenden Quartals. Bereits in der Vorwoche hatten IBIT und Co. über drei aufeinanderfolgende Handelstage hinweg insgesamt 1,1 Milliarden US-Dollar eingesammelt.
- Vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahen Osten ist die starke Kursentwicklung bemerkenswert. Die Zuflüsse deuten darauf hin, dass institutionelle Anleger die jüngste, kriegsbedingte Volatilität eher als kurzfristiges Event und nicht als systemische Gefahr einpreisen. Martin Leinweber, Director of Digital Asset Research & Strategy bei Indexanbieter MarketVector Indexes, sieht das ähnlich.
- Gegenüber BTC-ECHO warnt er jedoch gleichzeitig. Die Kursentwicklung sei “auf den ersten Blick positiv” – sie spreche jedoch auch dafür, “dass der Markt die schwache Position des Irans einpreist und eine schnelle Deeskalation erwartet. Sollte diese Erwartung enttäuscht werden, wäre das Korrekturpotenzial entsprechend größer.”
- Auch der Altcoin-Markt zeigt sich inmitten der geopolitischen Eskalation überraschend stabil. Laut Experten könnten bestimmte Altcoins sogar von dem Konflikt im Iran profitieren.
- Während ETH, XRP, SOL und Co. derzeit nahezu im Einklang mit BTC handeln, können kleinere Altcoins satte Kursgewinne verbuchen. Zu den größten Gewinnern zählt Near Protocol. Auf Sicht der vergangenen 24 Stunden konnte NEAR rund 12 Prozent zulegen, auf Sicht der vergangenen Woche sogar rund 40 Prozent.
- Das Projekt hatte jüngst “Confidential Intents” gelauncht, einen privaten Ausführungs-Layer für Transaktionen. Nutzer können dabei in vertrauliche Accounts wechseln, um Front-Running, Sandwich-Attacken und andere Formen von MEV-Strategien (Maximum Extractable Value) zu reduzieren.
- Helius-Gründer Mert Mumtaz preiste Near zudem jüngst als “das meist unterschätzte Team im Blockchain-Sektor” an. Das Projekt von Gründer Illia Polosukhin gilt aufgrund seiner Architektur als einer der aussichtsreichsten Kandidaten um die Zahlungsflüsse durch KI-Agenten für sich zu vereinnahmen.
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