Expansion Bitcoin-Börse Binance kommt nach Deutschland

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Die Bitcoin-Börse Binance expandiert nach Europa. Durch die Partnerschaft mit CM-Equity AG kann das volle Angebot an Dienstleistungen auch von deutschen Kunden genutzt werden.

Binance, eine der größten Bitcoin-Börsen weltweit, hat in einer Pressemitteilung die strategische Partnerschaft mit der Investment-Firma CM-Equity bekannt gegeben. Dadurch können Dienstleistungen rund um den Handel von Kryptowährungen auch in Europa genutzt werden.


Auch deutsche Kunden können folglich das volle Dienstleistungsangebot der Binance-Plattform ausschöpfen. Für Binance ist dies ein wichtiger Schritt, die Plattform auch auf europäischem Boden zu vermarkten.

Binance-CEO Changpeng Zhao teilte mit:

Dank der Partnerschaft mit CM-Equity, werden wir unsere Dienstleistungen im europäischen Raum ausbauen und vermarkten können. Es ist uns sehr wichtig als reguliertes Unternehmen in Deutschland und Europa auftreten zu können.

Die in München ansässige CM-Equity AG ist ein vollreguliertes und lizenziertes Finanzinstitut, das Portfoliomanagement mit Krypto-Handelsstrategien und Finanzierungen durch Security Token anbietet. Laut Presseerklärung plant das Unternehmen zudem die Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten.

Michael Kott, CEO bei CM-Equity, fügt außerdem hinzu:

Unsere voll-regulierte Digital Asset Plattform wird von der Liquidität des Marktführers und den reibungslosen Dienstleistungen der Binance Plattform profitieren.

Weitere Details zu der Partnerschaft sollen laut Binance in Kürze folgen.



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Automaten-AufschwungKrypto-ATMs: Großes Wachstum im Jahr 2021

1 Stunde

Laut einer aktuellen Erhebung ist die Anzahl der weltweit installierten Krypto-ATMs in diesem Jahr um mehr als 70 Prozent auf 24.030 gestiegen. Damit wird der Aufwärtstrend aus dem Vorjahr noch einmal deutlich übertroffen. Mehr als 70 Prozent der weltweiten Automaten stehen in den USA. Deutschland fristet diesbezüglich ein absolutes Schattendasein.


Im selben Atemzug, wie die Akzeptanz von Kryptowährungen in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist, setzt sich auch die Dynamik bei der Installation von Krypto-Geldautomaten auf der ganzen Welt fort. Dies geht aus einer aktuellen Analyse von Coin ATM Radar hervor. Demnach haben die Installationen von Krypto-Geldautomaten im Jahr 2021 einen Anstieg von 71,73 Prozent erlebt. Gab es am 1. Januar 2021 noch 13.993 Krypto-ATMs, ist die Zahl mittlerweile auf 24.030 angewachsen.

Auch im letzten Jahr war ein deutlicher Anstieg von Krypto-ATMs zu verzeichnen. Am Stichtag 1. Januar 2020 gab es noch 7.620 Geldautomaten für Kryptowährungen, was ein Wachstum von fast 120 Prozent im Jahr 2020 bedeutet. Umgerechnet auf einzelne Tage kann man schlussfolgern, dass pro Kalendertag 52,3 neue Krypto-ATMs zur Verfügung stehen. 

USA bei Krypto-ATMs ganz klar vorne

Nach Ländern aufgeschlüsselt zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede. In den USA sind es mittlerweile 17.436, in Deutschland zählt Crypto Head aber gerade einmal 53. Auch prozentual gesehen ist das Wachstum in den USA am stärksten. Insgesamt können Krypto-Freunde weltweit in 75 Ländern auf Geldautomaten zugreifen. Die Geräte stammen von 42 Herstellern, wobei laut Coin ATM Radar der Markt von Genesis Coin dominiert wird. 40,9 Prozent der Automaten stammen von diesem Hersteller. General Bytes folgt mit 24 Prozent in großem Abstand.

Kein FUD trotz BugMonero XMR: “Signifikanter” Privacy Bug entdeckt

15 Stunden

Der Privacy Coin Monero hat ein Problem: Manche Transaktionen sind weniger verschleiert, als andere. Schuld ist ein Bug, über den das Monero-Team kürzlich in Kenntnis gesetzt wurde.

Monero (XMR) kann das, was Bitcoin unterstellt wird: anonyme Transaktionen. Während sich bei der Krypto-Leitwährung mit dem Taproot-Update eine Verbesserung in Sachen Privatsphäre abzeichnet, kann Monero bereits “ab Werk” über diverse Mechanismen, die das Nachvollziehen von Transaktionsströmen und Konto-Ständen zu einer Herausforderung machen, an der sich noch jeder Blockchain-Schnüffler die Nase wund gestoßen hat. Nicht umsonst hat die US-amerikanische Steuerbehörde IRS im vergangenen Jahr eine Belohnung von 625.000 USD für Hacker ausgesetzt, die es schaffen, Moneros Privacy-Schleier zu lüften – bislang ohne Erfolg.

Monero-Entwickler warnen vor Privacy-Bug

Nun hat das Projekt jedoch selbst Hinweise auf einen Bug bekommen, der die Privatheit von Transaktionen beeinträchtigen könnte. Konkret geht es um den Algorithmus für das Erstellen von Decoy-Transaktionen. Dabei handelt es sich um “Transaktions-Attrappen”, die automatisch mit jeder XMR-Transaktion erstellt werden, um den Geldfluss zu verschleiern. Wie der Programmierer Justin Berman herausgefunden hat, funktioniert diese Verschleierung bei kurzfristigen Transaktionen nur teilweise. Zumindest der gesendete Betrag könnte, unter den richtigen Voraussetzungen, ermittelt werden:

Der Algorithmus für die Decoy-Auswahl hat so gut wie keine Chance, extrem aktuelle Outputs als Decoy auszuwählen. Wenn ein Benutzer heute einen Output direkt in dem Block ausgibt, in dem dieser freigeschaltet wurde, und der Output ursprünglich in einem Block erstellt wurde, der insgesamt weniger als 100 Output enthält, wäre sein echter Output im Ring [der Signatur des Blocks] eindeutig zu erkennen,

warnte Justin Berman via GitHub – lobenswerterweise erst, nachdem er das Kernentwickler-Team von Monero in Kenntnis gesetzt hatte.

Wohlgemerkt: Hierbei geht es nur um die Höhe des gesendeten Betrages, nicht um die Adresse oder “Kontostände” der Transaktionspartner. Dennoch nimmt das Monero-Team den “signifikanten” Bug “sehr ernst”, wie es auf seiner Twitter-Präsenz verkündete. Man arbeite derzeit an einer Lösung, heißt es dort weiter. Nutzer des Privacy Coins sind bis dahin dazu angehalten, zwischen dem Erhalt und Weiterversenden von XMR mindestens zwei Blöcke (rund 20 Minuten) verstreichen zu lassen, damit ein Maximum an Privatsphäre gewährleistet ist.

Nach Flash-Loan-AngriffenBinance belohnt “Kopfgeldjäger” mit 10 Millionen US-Dollar

16 Stunden

Smart-Contract-Sicherheitslücken haben die Binance Smart Chain in der Vergangenheit mehrmals zur Zielscheibe von Hacker-Angriffen gemacht. Die Börse reagiert nun und legt ein Bug-Bounty-Programm auf, das potenzielle “Kopfgeldjäger” mit einer Prämie ködert.

Mit der Binance Smart Chain (BSC) hat die weltgrößte Krypto-Börse vor knapp einem Jahr ein DeFi-Ökosystem geschaffen, das sich vom Smart-Contract-Platzhirschen Ethereum mit niedrigeren Gebühren und schnelleren Transaktionszeiten abheben möchte. Das Konzept ging auf. Inzwischen übersteigen die täglichen Transaktionen auf der BSC die Konkurrenz um das Zehnfache. Doch der Erfolg hat einen Schönheitsfehler: In letzter Zeit haben sich immer wieder Sicherheitsmängel bei einigen Smart-Contract-Anwendungen eingeschlichen. Scams und Flash-Loan-Angriffe waren die Folge. Vor diesem Hintergrund hat Binance nun ein Bug-Bounty-Programm gestartet, das “ehrliche” Hacker für ihre Fehlerdiagnosen entlohnt.

Ehrlichkeit zahlt sich aus

Das Bug-Bounty-Programm “Priority ONE” ziele laut Binance darauf ab, “die Softwaresicherheit kontinuierlich zu verbessern und Risikokontrollen bereitzustellen, um Probleme frühzeitig zu erkennen”. Insgesamt zehn Millionen US-Dollar winken denjenigen, die zur “Offenlegung von nachweisbaren Angriffsvektoren oder Sicherheitslücken in bis zu 100 dApps” beitragen. Der Gesamterlös wird unter allen Kopfgeldjägern “auf der Grundlage der Schwere und Ausnutzbarkeit der entdeckten Schwachstelle” verteilt.

QuartalsreportTesla zieht blank: So hat sich Bitcoin auf die Bilanz niedergeschlagen

17 Stunden

Tesla hat im zweiten Quartal Rekord-Einnahmen verbucht – steht mit seinem Bitcoin-Investment jedoch in den Miesen.

Der US-Autobauer Tesla hat die Bitcoin-Community auf eine emotionale Achterbahnfahrt geschickt, die sich auch im Bitcoin-Kurs widergespiegelt hat. Als CEO Elon Musk im Februar den Kauf von BTC im Gegenwert von 1,5 Milliarden USD sowie dessen Akzeptanz als Zahlungsmittel verkündete, bescherte das der Krypto-Leitwährung einen massiven Kursauftrieb. Die Hochstimmung trieb BTC bis über die 60.000 USD-Marke – dann zeigte sich, dass die Rallye auf Sand gebaut war. Denn schon am 12. Mai ruderte Tesla zurück: Der Konzern sorgte sich um sein “grünes” Image und das energiehungrige Bitcoin-Netzwerk stand dem vermeintlich entgegen. Weite Teile der Bitcoin Community haben Musk für seine Kehrtwende kritisiert; wohl auch, weil diese eine deutliche Kurskorrektur ausgelöst hatte.

Teslas Bitcoin Investment: Bislang ein Verlustgeschäft

Auch für die Bitcoin-Rücklage in Höhe von 42.902 BTC, die der E-Autobauer nach wie vor hält, bedeutete die (eventuell nur vorläufige) Kehrtwende nichts Gutes. Nachdem diese Ende April auf einen Gegenwert von rund 2,5 Milliarden USD angewachsen war, rutschte die Reserve ins Minus. Das geht aus den gestern veröffentlichten Quartalszahlen von Tesla hervor. Dort gibt Tesla einen nicht realisierten Verlust in Höhe von 23 Millionen USD für seine BTC-Reserve an. Angesichts der Verzehnfachung des Profits auf über eine Milliarde USD, die Tesla in Q2 im Jahresvergleich erzielt hat, dürfte Elon Musk ein Bitcoin Dump aktuell nicht gerade unter den Nägeln brennen – auch wenn es nicht das erste Mal wäre, dass Tesla BTC verflüssigt.