Über 750 Millionen US-Dollar an Honoraren 

Anwaltskanzleien verdienen sich mit Krypto-Insolvenzen eine goldene Nase

US-Anwaltskanzleien verdienen mit der Bearbeitung von Krypto-Insolvenzen ein goldenes Näschen. Das zeigt ein aktueller Bericht.

Steffen Rathmann
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Beitragsbild: Shutterstock

| Die Insolvenzwelle der vergangenen Jahre im Krypto-Sektor spült ordentlich Geld in die Kassen der Anwälte
  • Im August haben Anwaltskanzleien, die an sieben Krypto-Insolvenzen aus dem Jahr 2022 gearbeitet haben, Honorare in Höhe von 751 Millionen US-Dollar erhalten. Das geht aus einem Bericht von Bloomberg Law hervor.
  • Alleine vier Anwaltskanzleien verdienten insgesamt 484 Millionen US-Dollar. Damit stellten sie 64 Prozent aller Honorare, im Rahmen der Chapter-11-Insolvenzverfahren gezahlt wurden. 
  • Einen besonders großen Gewinn aus Krypto-Insolvenzen erzielte die Kanzlei Sullivan & Cromwell mit 215 Millionen US-Dollar. Die Firma ist die Rechtsvertretung der Krypto-Börse FTX, die 2022 bankrott ging. BTC-ECHO berichtete über die neueste Insolvenzzahlung von FTX an seine Gläubiger.
  • Kirkland & Ellis liegt mit Honoraren von 120 Millionen US-Dollar auf dem zweiten Platz. Das Unternehmen kümmerte sich um die Abwicklung von großen Krypto-Firmen wie Voyager, BlockFi und Celsius.
  • White & Casey bearbeitete die Krypto-Insolvenzen von Genesis und Celsius und verdiente damit 75 Millionen US-Dollar. Auf dem vierten Platz folgt knapp dahinter Cleary Gottlieb, das federführender Rechtsbeistand bei Genesis war. 
  • Weiter laufende Konkursverfahren beinhalten die Abwicklung der FTX-Insolvenz und das Terraform-Labs-Verfahren. Dabei geht es um die Implosion des algorithmischen Stablecoins TerraUSD.
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