Crypto-Asset Reporting Framework  47 Länder beschließen Krypto-Steuerabkommen

Steuerschlupflöcher im Krypto-Handel sollen geschlossen werden. Bis 2027 soll das “Crypto-Asset Reporting Framework” umgesetzt werden.

Moritz Draht
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Beitragsbild: picture alliance

| Krypto-Geldflüsse sollen in Zukunft effektiver nachverfolgt werden
  • 47 Länder, darunter auch Deutschland, haben eine gemeinsame Erklärung zur Umsetzung eines länderübergreifenden Krypto-Trackingsystems veröffentlicht.
  • Das “Crypto-Asset Reporting Framework” soll einen globalen “automatischen Informationsaustausch” gewährleisten, “das keine Schlupflöcher für Steuerhinterziehung bietet”, heißt es darin.
  • Krypto-Anbieter sind dadurch angehalten, Transaktionsdaten ihrer Nutzer zu sammeln und an Finanzbehörden weiterzuleiten. Steuerbetrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sollen dadurch eingedämmt werden.
  • “Um mit der rasanten Entwicklung und dem Wachstum des Marktes für Krypto-Vermögenswerte Schritt zu halten und sicherzustellen, dass die jüngsten Errungenschaften bei der globalen Steuertransparenz nicht allmählich untergraben werden, begrüßen wir den neuen internationalen Standard für den automatischen Informationsaustausch zwischen Steuerbehörden, der von der OECD entwickelt wurde – das Crypto-Asset Reporting Framework (CARF)”, so die gemeinsame Erklärung.
  • Mehr dazu hier: So wollen die G20-Nationen den Krypto-Sektor überwachen
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