USDT und Co. 

Stablecoin-Marktkapitalisierung auf Allzeithoch

Mit 226 Milliarden US-Dollar steckt aktuell mehr Geld denn je in Stablecoins. Derweil nehmen internationale regulatorische Bemühungen zu.

Daniel Hoppmann
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Stapel von Münzen mit Tether (USDT)-Logos sind vor einem grünen Hintergrund mit einem nach oben zeigenden Diagramm angeordnet, was das Wachstum dieser beliebten Stablecoin symbolisiert.

Beitragsbild: Shutterstock

| Tether ist der Platzhirsch am Stablecoin-Markt
  • Der Stablecoin-Markt boomt weiter. Wie Daten von DefiLlama zeigen, erreichte die Marktkapitalisierung der Krypto-Sparte am gestrigen 22. Februar die Marke von über 226 Milliarden US-Dollar.
  • Im Wochenvergleich legte der Sektor damit nochmal um knapp 872 Millionen US-Dollar zu. Im Monatsvergleich stieg der Wert um etwas mehr als 5 Prozent beziehungsweise 11 Milliarden US-Dollar.
  • Insgesamt teilt sich der Stablecoin Markt auf die zwei Anbieter Tether und Circle auf.
  • Absoluter Platzhirsch der Branche bleibt weiterhin Tether. Das Produkt des Stablecoin-Riesen USDT hat einen Anteil von über 63 Prozent, bei einer Marktkapitalisierung von fast 143 Milliarden US-Dollar.
  • Das in den USA ansässige Unternehmen Circle kommt mit ihrem USDC auf eine Marktkapitalisierung von 57 Milliarden US-Dollar.
  • Weit abgeschlagen folgen auf Platz drei und vier die Stablecoins Ethena und DAI mit Marktkapitalisierungen von gerundet 5,9 und 4,7 Milliarden US-Dollar.
  • Allgemein sind die wertstabilen Kryptowährungen ein essenzieller Teil der Industrie. Nicht nur werden sie für Zahlungen verwendet, sondern dienen oft auch als Liquiditätsmittel.
  • Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit nehmen weltweit die regulatorischen Bemühungen zu.
  • In der EU sind Stablecoins in der Verordnung MiCA reguliert. Tethers USDT ist mit den Regelungen aktuell nicht konform. Mehrere Krypto-Börsen wie Kraken oder auch Coinbase führten deswegen Delistings in Europa durch.
  • In den USA gibt ebenfalls Diskussionen um sinnvolle Rahmenbedingungen. Anfang Februar wurde im Repräsentantenhaus der GENIUS ACT eingereicht. Bei dem Gesetzesvorschlag könnten USDT und USDC unter die Aufsicht der US-Notenbank Federal Reserve gestellt werden.
  • Warum die Regierung unter Donald Trump auf Stablecoins setzt, lest ihr hier: Stablecoins: Wie USDT und Co. den US-Dollar stärken sollen

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