Saarbrücken: Bitcoin-Betrügerring ausgehoben

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Teilen
Saarbrücken Bitcoin-Betrüger
BTC13,115.77 $ 1.05%

Wie verschiedene Medien berichtet haben, gelang Ermittlern ein Schlag gegen einen internationalen Betrügerring, der Anleger um Millionensummen geschädigt haben soll. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein 55-jähriger Deutscher. Er sitzt seit Kurzem in Wien in Untersuchungshaft.

Beim Online-Trading ist Vorsicht geboten – nicht nur hinsichtlich der Anlageprodukte, sondern auch in Bezug auf die Handelsportale. Wer leichtfertig Gelder auf Plattformen einzahlt, um fadenscheinig versprochene Gewinne zu erzielen, riskiert den Totalverlust. Einen internationalen Ring, der seine Kunden um Millionenbeträge betrogen haben soll, konnten Ermittler der Staatsanwaltschaft Saarbrücken nun zerschlagen. Das Ausmaß des Betrugsfalls ist in Europa bisher nie da gewesen. Dies berichtet Tagesschau.

Auszahlungen unterbunden

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].


Die mutmaßlichen Betrüger verfolgten demnach ein denkbar einfaches Schema. Kunden wurden via Telefonanrufe oder Chats dazu aufgefordert, Geld auf eine der zahlreichen Trading-Portale einzuzahlen. Wie Protokolle belegen, die Reportern von NDR und SR vorliegen, versprachen „Berater“ lukrative Anlagemöglichkeiten. Unter anderem warben sie mit hohen Gewinnen, die mit Bitcoin-Investments zu erzielen seien.

Doch anstatt erzielte Gewinne auszuzahlen, behielten die Plattformen die Gelder ein. Auszahlungen schoben die Betrüger unter fadenscheinigen Begründungen immer wieder auf. Für fast alle Investoren ergab sich so ein Totalverlust der eingezahlten Summe.

Bereits vor Wochen durchsuchten Ermittler ein eigens installiertes Callcenter im Kosovo. Von dort aus sollen Anleger unter Druck gesetzt worden sein, mehr Geld zu investieren. Zudem führen die Ermittlungen nach Österreich, Tschechien und Bulgarien. Insgesamt gab es nach Angabe der Staatsanwaltschaft Saarbrücken 35 Durchsuchungen im In- und Ausland.

Mindestens fünf verschiedene Plattformen betrieben

Wie viel kriminelle Energie in den Betrieb der Plattformen geflossen ist, zeigt die Menge an Trading-Portalen, die der Ring unterhalten haben soll. Demnach gehen Ermittler davon aus, dass die mutmaßlichen Betrüger die Plattformen „Option888“, „TradeInvest90“, „XMarkets.com“, „ZoomTrade“ und „TradoVest“ aufgesetzt haben. Einige der Webseiten sind zur Stunde noch online.

Nimmt man allein diese fünf Plattformen zur Grundlage, könnten über 200.000 Deutsche geschädigt worden sein. Bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken sind bisher 233 Strafanzeigen eingegangen, wie Tagesschau schreibt.

Jedoch liegen den Ermittlern Hinweise vor, nach denen der Ring sogar mehr als 400 solcher Plattformen betrieben haben soll. Dies ist Gegenstand weiterer Ermittlungen, wie die Staatsanwaltschaft Saarbrücken bestätigt.

Ring hatte Geschäftskonten bei deutschen Banken

Während die FATF nach immer strengeren Regularien für Krypto-Handelsplattformen ruft, wickeln Kriminelle Geldwäsche nach wie vor in erster Linie über den traditionellen Finanzsektor ab. Dies verdeutlicht der aktuelle Fall abermals. Denn wie Verfahrensakten belegen, besaß der Ring Konten bei mindestens drei deutschen Banken, nämlich der Postbank, der Sparkasse Koblenz und der Fidor Bank. Letzte gilt unter Bitcoin-Enthusiasten als äußerst beliebt. Schließlich kooperiert die größte deutsche Krypto-Börse bitcoin.de mit der Münchener Geschäftsbank.

Einzahlungen auf diese Konten belegen, dass Investoren vereinzelt über 100.000 Euro auf den Plattformen verloren haben.

Mutmaßlicher Kopf des Rings ist Karsten L. Der 55-jährige Deutsche sitzt mittlerweile in Wien in Untersuchungshaft.

Anzeige

ArbiSmart Wallet bietet bis zu 45% Zinsen pro Jahr

Machen sie mit Ihrem Tag weiter, während Ihr Geld für Sie arbeitet

Hinterlegen sie Krypto oder Fiat in der EU-lizenzierten und regulierten verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart. Verdienen Sie ein passives Einkommen. Abhängig von ihrer gewählten Währung, ihrem Einzahlungsbetrag und ihrem Kontotyp können sie bis zu 45% Zinsen pro Jahr verdienen.

Kostenloses Konto eröffnen

Anzeige



Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise

Kryptokompass #40

Der Finanzmarkt im Fegefeuer

Polkadot (DOT)

Der Brückenbauer für das Internet von Morgen

Peter Großkopf

Der Blockchain CTO oder „der Banker mit Mütze“

Bitcoin.de

Der Bitcoin-Marktplatz Made in Germany

BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach handeln

Plus500 der führende CFD Anbieter

  • Direkt mobil handeln
  • Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal
  • Bitcoin,Ether,IOTA,Ripple, uvm.
  • inkl. Demokonto

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD Handel mit diesem Anbieter