Roboter malt Kunstwerk, kauft Farben und bezahlt Rechnungen – Ethereum macht’s möglich

Max Halder

von Max Halder

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Max Halder

Max Halder kaufte 2011 seinen ersten Bitcoin. Er studierte Chemie und Pharmakologie an der Universität Regensburg und graduierte 2016 mit einem Master of Science. Seither setzt er sich als Pädagoge und freiberuflicher Dozent in einer Suchtklinik und in Förderzentren für Aufklärung und Bildung ein.

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Auch wenn längst nicht jeder Science-Fiction-Filme schaut, begegnen uns Roboter immer häufiger im Alltag. Von der Maschine, die zum autonomen Roboter wurde, sich mit dem Menschen anlegt und bald in einer SmartCity lebt.

Auf die Frage, was das Internet eigentlich sei, antwortete meine Oma im Alter von 91 Jahren kurz und bündig: Für mich ist das überflüssig. Sie landete nach einer Hüftoperation in einer Rehaklinik. Dort wird ihr Bein nun von einem Roboterarm gängig gemacht, der auch mit dem Internet verbunden ist. Die Technisierung unser aller Leben schreitet mit rasender Geschwindigkeit voran. Kaum ein Lebensbereich bleibt ausgespart. Und in vielerlei Hinsicht profitieren wir davon.

Von der Maschine zum autonomen Roboter


Was in Science-Fiction-Filmen wie Blade Runner (1982) längst Normalität ist, lässt in der Realität noch auf sich warten: ein völlig autonomer und dem Menschen zum Verwechseln ähnlicher Roboter. Doch auch weniger vielseitige Technologien verbinden wir mit dem Wort Roboter. Ob Robo-Advisors beim Krypto-Trading, Ein- oder Zweiarmroboter in der Industrie, untereinander kommunizierende Drohnen oder der menschenähnliche Roboter Sophia mit sozialen Kompetenzen – diese Liste ließe sich beliebig erweitern. Auf dem Weg zu völlig autonomen Robotern geht es um den Spagat zwischen Mobilität, Grob- und Feinmotorik und Künstlicher Intelligenz (KI). Eines der führenden Unternehmen im Bereich KI, Hanson Robotics, arbeitet seit Längerem am SingularityNET, einem offenen Markt für KI auf Ethereum-Basis. Damit würde es jedem Entwickler ermöglicht, über Smart Contracts auf die dort abgelegte Software zuzugreifen.

Mensch gegen Maschine

Das künstlerische Schaffen gilt unter Experten der KI-Szene wie Valerio Velardo als eine der größten Herausforderungen. Doch so langsam „müssen [wir] uns von der Idee verabschieden, dass Kreativität diese heilige, von Gott gegebene Eigenschaft der Menschen ist,“ erzählte er der Zeit Ende 2017. Ein knappes Jahr später kursierte ein Video des malenden Roboters Gaka-Chu auf YouTube. Gaka-Chu beziehe Informationen aus Social-Media-Netzwerken, verwandle diese in einzigartige Bilder, die auf der Ethereum-Blockchain gespeichert würden. Außerdem sorge er in Eigenverantwortung für den Kauf von Farben und Pinseln sowie das Bezahlen der Stromrechnung. Über Smart Contracts könne man den Roboter beauftragen und entlohnen und das Ganze bei maximaler Transparenz der Supply Chain, der Qualitätskontrolle und der Kundenbedürfnisse. Das geistige Eigentum am entstandenen Werk liege natürlich bei Gaka-Chu selbst. Schließlich setzt der Roboter Ideen und Konzepte in Kunstwerke um – der Startschuss für die Epoche der „Maschinenkonzeptualisierung“.

Fazit

Der Spagat scheint also zunehmend zu glücken. Sophia jedenfalls, der Roboter von Hanson Robotics, brachte den Einbürgerungstest für Saudi-Arabien erfolgreich hinter sich. So hat Sophia offiziell die saudische Staatsbürgerschaft erhalten. Auch der wohl krypto-freundlichste europäische Staat Malta arbeitet an einem ähnlichen Test für Roboter. Und auch in der Kunstszene machen sich Roboter inzwischen einen Namen. So glaubt Olga Dvoretskaya, die an dem ersten Bild von Gaka-Chu mitgewirkt hat, dass „dieses erste Bild in nicht allzu ferner Zukunft mehrere Millionen US-Dollar wert sein.“ Damit dürften autonome Roboter als wirtschaftliche Akteure ein Stück realer geworden sein und damit, nach SmartPhone und SmartHome, nun auch die SmartCity. Ob das meine Oma allerdings interessiert, bleibt fraglich.

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