Adaption Ripples Ökosystem wächst in Brasilien

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Quelle: Shutterstock

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Ripple weitet das Zahlungsnetzwerk im bevölkerungsreichsten Land Südamerikas aus und vernetzt sich daher im kommenden Jahr mit weiteren Banken. In Brasilien stößt das FinTech auf einen wachsenden Krypto-Markt, der für viele Teile der Bevölkerung immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Wie das Nachrichtenmagazin Reuters Brasilien berichtet, plant das kalifornische FinTech Ripple den Ausbau der Partnerschaften mit brasilianischen Banken im Jahr 2020. Ziel sei es, ein Netzwerk zwischen Banken aufzubauen, das eine Alternative zum SWIFT-Zahlungssystem darstellt. Zudem soll sich die Kryptowährung XRP vermehrt als Brückenwährung in Transaktionsprozessen implementieren lassen.


Nachdem Ripple bereits mit Santander, Bradesco und Rendimento sein Zahlungsnetzwerk erweitert hat, sollen weitere wichtige Partnerschaften folgen, insbesondere mit digitalen Banken. Generaldirektor von Ripple Brasilien, Luiz Antonio Sacco, teilte gegenüber Reuters Brasilien mit:

Mit den sukzessiven Fortschritten in der brasilianischen Bankenregulierung zur Erleichterung von Finanztransaktionen, auch auf internationaler Ebene, werden die Möglichkeiten hier in den kommenden Jahren stark wachsen.

Alternative zu SWIFT

Die Transaktionen zwischen Privatpersonen aus Brasilien und anderen Ländern beliefen sich in diesem Jahr auf knapp 4,6 Milliarden US-Dollar, so Sacco. Dies sei ein Anstieg von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018. Die meisten dieser Transaktionen werden bislang über das globale Zahlungsnetzwerk SWIFT abgewickelt. Allerdings erhebt SWIFT Transaktionsgebühren und bis Überweisungen den Weg zum Empfänger gefunden haben, können einige Tage verstreichen. Durch neue Geschäftsbeziehungen mit brasilianischen Banken plant Ripple daher, SWIFT eine Alternative entgegenzustellen, die günstigere Gebühren und schnellere Überweisungen verspricht.

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Laut Sacco stehe Ripple derzeit mit Banken im Gespräch, um die hauseigene Kryptowährung XRP künftig stärker als Brückenwährung in das traditionelle Bankensystem einzubinden. Antonio Sacco teilte diesbezüglich mit:

Unsere Vision ist es, digitale Währungen als Tauschmittel zu nutzen, nicht als spekulative Investition.

Das bevölkerungsreichste Land Südamerikas markiert einen strategisch wichtigen Knotenpunkt für Ripple. Laut Sacco mache Brasilien bereits 30 Prozent des Gesamtvolumens der über Ripple abgewickelten Transaktionen aus. Der Fokus liege daher auf der Koordination von brasilianischen Banken und Aufsichtsbehörden, um Überweisungen in Zukunft effizienter zu gestalten.

Auch Dash drängt derzeit verstärkt in den vielversprechenden brasilianischen Markt. Da große Teile der lokalen Bevölkerung keinen Zugang zu einem Bankkonto haben, können Kryptowährungen den Zahlungsverkehr stabilisieren und einkommensschwache Bevölkerungsgruppen an diesen anschließen.

Ripple auf der Überholspur

Die jüngste Ankündigung schließt ein erfolgreiches Geschäftsjahr für Ripple, ungeachtet etwaigen Kursbewegungen. Anfang November teilte das Unternehmen mit, dass das grenzüberschreitende Zahlungsnetzwerk RippleNet bereits von über 300 Kunden genutzt wird. Nur wenige Wochen später folgte die Meldung, dass Ripple weitere Anteile an Überweisungsdienstleister MoneyGram erworben hat. Dadurch baut Ripple die Technologie der On-Demand Liquidity, bei der banken- und grenzüberschreitende Transaktionen XRP als Brückenwährung nutzen, weiter aus. Vor wenigen Tagen vermeldete das FinTech zudem, in einer Finanzierungsrunde Series C satte 200 Millionen US-Dollar durch Investoren einkassiert zu haben.

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