Ripple: XRP-Community-Fonds offiziell als Stiftung anerkannt

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Ripple und der XRP Community Fund

Quelle: Shutterstock

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Eine starke Community bildet das Rückgrat jeder erfolgreichen Kryptowährung. Zumindest bei Ripple und XRP scheint das der Fall zu sein. Denn um die Adaption der strauchelnden Kryptowährung weiter voranzutreiben, gründeten Community-Mitglieder nun eine eigene Stiftung. Was es damit auf sich hat.

In den letzten Monaten stand es nicht immer rosig um den XRP Token und die Ripple-Community. Schwankende Kurse und ein Streit um die Inflationsrate machten der Kryptowährung aus dem Hause Ripple das Leben schwer. Die XRP Community gab die Hoffnung indessen nicht auf. Ein eigens eingerichteter XRP-Community-Fonds soll nun die Adaption der drittgrößten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung vorantreiben. Am 9. September wurde der Fonds in den Niederlanden nun offiziell als eine Stiftung anerkannt.


Die Gründung der Stiftung ging auf eine Initiative des XRPL-Entwicklers Wietse Wind zurück, der zusammen mit anderen Mitgliedern der XRP Community auch die ersten Gelder spendete. Der Community-Fonds möchte die ihm zur Verfügung stehenden Gelder nutzen, um die Entwicklung von Tools, Apps und Plugins zu finanzieren, die der Ripple-Adaption zuträglich sind. Mithilfe der Gelder wurden so bereits einige Projekte realisiert, darunter ein Bezahl-Plugin sowie ein noch unangekündigtes Projekt von Wietse Wind. Die Stiftung hofft, durch ihr Wirken monetäre Anreize zu schaffen, um weitere Entwickler für XRP gewinnen zu können.

Finanzierungsrichtlinien des XRP-Community-Fonds stehen noch nicht fest

Mitglieder der Community werden auf einer Webseite über Projektideen abstimmen können. Allerdings möchte die Stiftung die konkreten Richtlinien für die Förderung von Projekten erst im kommenden Monat erörtern. Wie aus einem Übersichtspost zum XRP-Community-Fonds hervorgeht, sollen die Projekte jedoch nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen und ein möglichst großes Publikum ansprechen. Sie sollten zudem eine moderate Anzahl an Stimmen erhalten haben.

Ripple Community im XRP-Fonds vereint

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Die endgültige Entscheidung über die Bewilligung von Geldern wird beim Beirat der Stiftung liegen. Das Gremium setzt sich aus acht prominenten Mitgliedern der XRP Community rund um Ripple zusammen. Drei von ihnen treten zudem als Direktoren auf, sie haben somit ein doppeltes Stimmrecht. Eine derartige Organisationsstruktur ist nicht nur vom niederländischen Gesetz vorgeschrieben, sie soll auch sicherstellen, dass die Tagesgeschäfte der Stiftung finanziell abgesichert sind. Die Entscheidungen des Direktoriums können bei Bedarf von den anderen Beiratsmitgliedern außer Kraft gesetzt werden.

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