Ripple: Zoff um Inflationsrate und regulatorischen Status von XRP

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

Ripple (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Ist XRP eine Security? Während die SEC mit der Beantwortung dieser Frage noch hadert, gibt sich Ripple-CEO Brad Garlinghouse siegessicher: Auf Twitter erklärt er, wieso der Token keine Security sein kann. Unterdessen wird in Reihen der Community die XRP-Inflationsrate immer mehr zum Problemfall.

Dezentral oder nicht – die XRP-Armee dürfte dieser Tage insbesondere eine Frage umtreiben: Klassifiziert die SEC Ripples Token als Security oder nicht. Denn sollte sich die US-Börsenaufsicht dazu entschließen, XRP als Security einzustufen, dürfte dies ernsthafte Konsequenzen für die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung haben.


Während die Entscheidung der SEC noch aussteht, prescht Garlinghouse auf der Kurznachrichtenplattform Twitter voran und stellt klar, weshalb XRP aus seiner Sicht alles, nur keine Security ist.

Es ist klar, dass XRP keine Security ist. Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sind auch dieser Meinung,

tweetet der kalifornische Unternehmer am 27. August.

Als Grund für seine Haltung stellt er den Nutzen von XRP für das Ripple-Ökosystem heraus. So benötige man XRP, um den Ausbau des RippleNet, Dharma und Forte, alles drei FinTech-Produkte aus dem Hause Ripple, zu gewährleisten.


Problemfall Inflationsrate

Kritiker werfen Ripple und XRP immer wieder Zentralisierungstendenzen vor. So gebe es kaum Möglichkeiten, durch Full Nodes alle Netzwerkregeln eigenständig zu verifizieren, zudem sei die zukünftige Inflationsrate unklar. Wie sich jüngst herausstellte, sind die Vorwürfe nicht ganz unbegründet. Seit geraumer Zeit habe Ripple die Ausgabe frischer XRP aus dem eigenen Trust beschleunigt. Dies hat logischerweise zur Folge, dass der XRP-Kurs sinkt. Schließlich verwässert sich die Kaufkraft von Token, wenn der Markt geschwemmt wird. Während Bitcoin innerhalb der letzten 12 Monate um gut 47 Prozent an Wert zugelegt hat, verliert XRP im selben Zeitraum satte 21 Prozent an Wert.

Die Inflation stimmt mittlerweile auch die XRP-Armee besorgt. So besorgt, dass Krypto-Influencer „Crypto Bitlord“ eine Petition mit dem eindeutigen Titel „Stop Ripple Dumping“ ins Leben gerufen hat.

Zur Stunde haben bereits 2.400 Personen unterzeichnet.

Garlinghouse selbst sieht die Inflationsthematik naturgemäß diametral konträr:

Seiner Meinung nach ist die Ausgaberate sogar geringer als bei den Konkurrenten Bitcoin und Ethereum. Immerhin kann man bei BTC sagen, dass die Inflationsrate bis ins Jahr 2140 mit Sicherheit festgelegt ist.

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