Ripple Plan: Drei der größten Geldtransferunternehmen 2018 für sich gewinnen

Drei der fünf größten Geldtransferunternehmen weltweit werden in diesem Jahr den XRP-Token von Ripple in ihren Zahlungssystemen einsetzen, teilte das Unternehmen diese Woche in einem Tweet mit.

In dem Tweet werden die Partner allerdings nicht namentlich bekannt gegeben. Die Mitteilung sollte vor dem Hintergrund betrachtet werden, dass XRP eine größere Marktkapitalisierung erreicht als Ethereum. Ripple liegt hinter Bitcoin auf dem zweiten Platz, gefolgt von Ethereum. Ripple musste in der Vergangenheit häufig Kritik für seine „Schönwetter“-Politik und teilweise undurchsichtige Art der Information über den Token einstecken. Ein Teil der Kritik geht darauf zurück, dass Ripple mehr als 100 Finanzinstitute für sein xCurrent-Produkt, eine Messaging-Plattform ohne XRP, gewinnen konnte. Allerdings verwechseln viele neue Investoren damit eine XRP-Unterstützung durch diese Institutionen.

Ripples Reaktion:

Zuvor hatte nur ein Unternehmen – das mexikanische Finanzdienstleistungsunternehmen Cuallix – seine Verwendung von XRP für grenzüberschreitende Geldtransfers angekündigt. Allerdings sieht der Tweet und weitere Kommentare Anfang dieser Woche von Asheesh Birla, Vice President für die Produkte bei Ripple, vor, dass mehr Unternehmen in diesem Jahr hinzugefügt werden.

In einem anderen Tweet am Donnerstagabend reagierte Ripple-CEO Brad Garlinghouse auf einen New-York-Times-Artikel. Dieser löste Zweifel über die Nutzung von XRP aus, indem er Kommentare von Banken und Zahlungsanbietern wiedergab, die die Kryptowährung bereits untersucht oder getestet haben. Mit Bezug auf das Ripple-xRapid-Produkt, das XRP auf die xCurrent-Messaging-Plattform des Unternehmens aufbaut, schrieb Garlinghouse:

„In den letzten Monaten habe ich mit einigen Banken und Zahlungsanbietern gesprochen. Sie planen, xRapid (unser XRP-Liquiditätsprodukt) ernstzunehmend in Betracht zu ziehen.“

Trotz seiner jüngsten Entwicklung auf fast 4 US-Dollar pro Coin, gab Ripple bekannt, dass es derzeit keine Pläne hat, die Kryptowährung (oder irgendwelche anderen neuen) auf ihrer Flaggschiffbörse oder seiner GDAX-Plattform aufzulisten.

BTC-ECHO

Über Alina Ley

Alina LeyAlina Ley ist seit März 2017 als Autorin bei BTC-ECHO tätig. Nach ihrem BWL-Studium (Bachelor) an der Universität Trier konnte sie berufliche Erfahrungen im Controlling und Business Development sammeln. Anschließend absolvierte sie ihr Masterstudium (Business Administration) in Köln. Im Rahmen ihrer Masterthesis („Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen“) erlangte sie umfangreiche Kenntnisse auf dem Gebiet der Krytowährungen und Blockchain-Technologie. Von besonderem Interesse sind die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten sowie der gesellschaftliche Nutzen.

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