UBRI Ripple fördert Privacy-Forschung gegen „Blockchain Mobbing“

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Fotomontage von Zeigefingern, die aus einem Laptop-Display rageb

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Das kalifornische FinTech Ripple ist vor allem bislang vor allem als Bankenfreund in Erscheinung getreten. N

Mit der University Blockchain Research Initiative – kurz: URBI – hat Ripple im Jahr 2018 eine Kooperation mit 17 internationalen Hochschulen beschlossen. Erklärtes Ziel von URBI ist die Förderung der akademischen Blockchain–Forschung. Über 50 Millionen US-Dollar stellt Ripple dafür zur Verfügung, unter anderem für Stipendien. An der Technischen Universität im niederländischen Delft arbeiten gleich zwei Nachwuchsforscher an der technischen Weiterentwicklung von Ripple. Das geht aus einem Blog Post von Ripple hervor. In diesem erklärt Stefanie Roos, Professorin für Verteilte Systeme an der TU Delft, die Motivation hinter den Forschungs-Bemühungen so:

Weil sie nicht ihren echten Namen eingeben müssen, glauben die Leute, dass Bitcoin die Privatsphäre sehr gut schützt. Aber wenn jemand immer wieder die gleichen Informationen verwendet, ist es möglich, alles, was er tut, zu verfolgen. Wenn man dieses Profil mit einer echten Person verknüpfen kann, dann kann man alle ihre Aktivitäten sehen.

Privacy für die Ripple-Blockain als Mobbing-Prophylaxe


Was für Unternehmen nicht hinnehmbar sei, das verbiete sich auch für Privatleute, führt Roos weiter aus. Und bringt sodann einen Begriff in Umlauf, der hoffentlich nicht Schule machen wird: Blockchain Bullying.

Die Menschen werden nicht wollen, dass andere sehen, was sie kaufen oder verkaufen. Das hat ein riesiges Potenzial für Blockchain-Mobbing. Stellen Sie sich vor, Teenager kennen die Transaktionsgeschichte des anderen und können sehen, wer die teuersten Kleider oder Schuhe hat. Manche Menschen wollen vielleicht nicht, dass andere wissen, dass sie staatliche Leistungen erhalten. Wir müssen sicherstellen, dass diese Systeme unsere Privatsphäre schützen.

Zwei ihrer PhD-Studierenden erforschen deshalb, wie echte Anonymität mit auf dem XRP Ledger, der Heimstätte des digitalen Assets von Ripple, erreicht werden kann. Beiden ermöglicht URBI dabei die Finanzierung ihrer Doktorarbeit. Roos erklärt, wohin die Reise gehen könnte:

Sie erhalten Privatsphäre für die Zeit, die Sie brauchen. Wenn Sie später Transparenz wünschen, können Sie die relevanten kryptographischen Schlüssel offenlegen, um zu zeigen, dass Sie die gesetzlichen Vorschriften eingehalten haben, um Ihre hochwertigen Lieferanten zu präsentieren oder um einen Patentfall zu beweisen.

Neben der finanziellen Unterstützung sei der direkte Kontakt mit Ripple ein weiterer Bonus für die Studierenden, so Roos weiter. Die Aussicht, dass ihre Forschung sich in einem realen Produkt niederschlagen könne, sei eine zusätzliche Motivation für die Studierenden. So hätten Master-Studierende bereits einen Prototypen für ein System entwickelt, mit dem sich Rechnungen in Restaurants aufsplitten lassen – über das XRP Ledger. Corona habe dem Praxis-Test jedoch erst einmal einen Riegel vorgeschoben, bedauert Roos abschließend.

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