PWC-Report: Krypto-Hedgefonds verdreifachen Anlagevermögen in Q1

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PWC-Report: Krypto-Hedgefonds verdreifachen Anlagevermögen in Q1

Ein gemeinsamer Report von PwC und Elwood Asset Management stellt ein signifikantes Wachstum bei Hedgefonds von Kryptowährungen fest. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das durchschnittlich verwaltete Vermögen in Krypto-Hedgefonds seit Januar 2018 um das Dreifache gewachsen ist. Aktuell beträgt das AUM etwa 4,3 Millionen US-Dollar.

Der Wirtschaftsberaterverbund PwC gab kürzlich gemeinsam mit der Digital Asset Management Company Elwood den Krypto-Hedgefonds-Report 2019 heraus. Bei der Analyse des durchschnittlich verwalteten Krypto-Hegdefonds-Vermögens („Average Assets under Management“ (AUM)) verzeichneten die Investment-Firmen ein deutliches Wachstum von Krypto-Vermögen in Hedgefonds im ersten Quartal 2019.

Gegenüber 1,2 Millionen US-Dollar AUM im Januar 2018 wuchs das durchschnittlich angelegte Krypto-Investment um das Dreifache. Aktuell liegt es bei etwa 4,3 Millionen US-Dollar. Die erfassten Daten basieren auf den Informationen von 100 Krypto-Hedgefonds, deren durchschnittlicher Fonds 21,9 Millionen US-Dollar beträgt. 60 Prozent der Fonds halten weniger als zehn Millionen US-Dollar an Vermögen. Weniger als zehn Prozent halten mehr als 50 Millionen US-Dollar in einem Fonds.

Investment-Erfolge trotz Bärenmarkt

Die schwierige Marktlage im vergangenen Jahr setzte Krypto-Hedgefonds zwar weniger zu als Bitcoin. Dennoch hinterließ der Bärenmarkt auch hier seine Spuren. Der Median Krypto-Hedgefonds verlor über 40 Prozent seines Wertes im Jahr 2018. Dies liegt allerdings in dem Wertverlust der Krypto-Holdings begründet und deutet nicht auf einen Rückzug der Investoren hin.

Vergleicht man den Wertabfall des Krypto-AUM mit dem des Bitcoin, ergibt sich eine erfolgreiche Performance:

Ein Großteil der Manager machte Bitcoin als Maßstab aus. Daraus resultierend kann man festhalten, dass diese Manager es geschafft haben, ihre Maßstäbe zu übertreffen und eine Alpha-Steigerung erzielten,


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so die Autoren der Studie.

Hinweise auf Institutionalisierung im Krypto Space

Der Report beschäftigt sich indes auch mit der inneren Beschaffenheit von Krypto-Hedgefonds abseits der Investmentdaten. Der durchschnittliche Krypto-Hedgefonds-Manager hat drei bis vier Jahre Erfahrung im Investmentgeschäft, die durchschnittliche Größe eines Fonds-Teams liegt bei 7 bis 8 Personen. Ein Großteil der Fonds (64 Prozent) sitzt in den USA.

Angesichts dieser Ergebnisse stellt Henri Arslanian, Direktor von PwC Hong Kong, fest: „Die Krypto-Hedgefonds-Industrie ist heute ungefähr an dem Punkt, an dem die traditionelle Hedgefonds-Industrie in den frühen 1990er-Jahren war. Wir erwarten, dass die Branche durch einen schnellen Institutionalisierungsprozess geht und in den nächsten Jahren einige Konsolidierungsmaßnahmen implementiert.“

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