Podcast: Stake oder Work? Ein Überblick über Proof of Stake

Podcast: Stake oder Work? Ein Überblick über Proof of Stake

Der Proof of Stake ist ein alternativer Konsensmechanismus zum Proof of Work. Anstatt energieintensive Arbeit sollen die Staker das Netzwerk und die Blockchain sichern. Das sei umweltfreundlicher und mindestens genauso sicher, meinen die Advokaten des PoS. Phil und Alex nehmen den Proof of Stake genauer unter die Lupe. 

Die für den Proof of Work benötigte Energie ist vielen Umweltfreunden ein Dorn im Auge. Es müsse doch auch eine effizientere Möglichkeit geben, das Netzwerk abzusichern. Aus dieser Motivation heraus entstand der Proof of Stake (kurz: PoS). Die Sicherheit des Netzwerks basiert dabei auf ökonomischen Anreizen der Block-Validatoren, auch Staker genannt. Ein Staker hat ein Interesse an der Integrität der Transaktionen, da er einen bestimmten Betrag des nativen, digitalen Assets der Blockchain als Kollateral hinterlegen muss. Würde der Validator Böses im Schilde führen und das Netzwerk angreifen, würde er sein Stake verlieren. Daher verhalten sich die Staker ehrlich – so die Theorie.

Der Proof of Stake, Ethereum und Casper

Die Theorie soll bei Ethereum in die Tat umgesetzt werden. Zwar ist Ethereum nicht das erste Projekt, dass den PoS anwenden möchte, allerdings gilt es für viele als das Vorzeigebeispiel schlechthin. „Casper“ heißt das Update, das den Übergang vom Proof of Work zum Proof of Stake einleiten soll. Allerdings entpuppt sich die Praxis offensichtlich komplexer als gedacht: Der Termin für Casper verzögert sich immer weiter. Die andere Version der Ethereum Blockchain, Ethereum Classic, hat sich bereits von dem Proof-of-Stake-Vorhaben verabschiedet. Nichtsdestotrotz hält die Ethereum Foundation an den Plänen fest. Grund genug, sich genauer mit dem Konzept des PoS auseinander zu setzen.

Unterschiedliche Varianten des Proof of Stake

In der Welt des PoS gibt es verschiedene Ansätze für dessen Implementierung. Casper ist ein purer Proof of Stake. Eine Alternative dazu ist beispielsweise der delegierte Proof of Stake. Dieser kommt bereits zum Einsatz: bei BitShares, bei Steemit und bei EOS. Während beim PoS so gut wie jeder selbst Staker werden kann, gibt es beim dPoS nur eine begrenzte Zahl an Validatoren – die Witnesses. Dafür kann jeder, der einen Anteil an der Währung hält für Validatoren abstimmen und die Aufgabe so delegieren.

 

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