Plus Token gehört zu den Top 10 der reichsten Ethereum-Adressen
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Mutmaßlicher Scam Plus Token gehört zu den Top 10 der reichsten Ethereum-Adressen

Der mutmaßliche Plus Token Scam nennt inzwischen eine der 10 reichsten Ethereum-Adressen sein eigen. Letzte Informationen geben Hinweise auf die Verschleierungstaktik des ehemaligen Initial Coin Offerings (ICO).

Der mutmaßliche Plus Token Scam sorgte in der Vergangenheit für Aufregung in der Bitcoin-Szene. Wie wir im Juli berichteten, gibt es Hinweise darauf, dass die Betreiber von Plus Token mit insgesamt drei Milliarden US-Dollar verschwunden sind. Während sich Anleger nach wie vor über verschwundene Gelder beklagten, pochten die Betreiber auf Serverprobleme.

Was macht Plus Token mit den Coins?

Das Blockchain-Analyse-Team von Longhash analysierte im Oktober zwei mit den Plus-Token-Betreibern verbundene E-Mail-Adressen, um den Verbleib der zugehörigen Ether nachzuverfolgen. Demnach haben beide Adressen insgesamt über 800.000 ETH verfügt – beim derzeitigen Ether-Kurs gut und gerne 112,8 Millionen US-Dollar. Wie Longhash berichtete, enthält die erste der beiden Wallets nach wie vor mehr als 789.000 Ether. Die zweite Wallet jedoch, die über 20.000 ETH enthalten hatte, ist inzwischen offenbar geleert.

Verschleierung auf Umwegen

Insgesamt hat das PlusToken-Team laut diesen Informationen die Token in 7.722 Transaktionen auf 4.592 Adressen verteilt. Dabei ging das Team offenbar in Phasen vor. Nach einem ersten Transfer von 20.008 ETH (Phase 1) hat das Team die Token auf 199 Adressen aufgeteilt (Phase 2). In einer dritten Phase haben die Betreiber die ETH auf weitere Adressen gesplitted. In der letzten Phase wurden die Token dann wieder zusammengeführt – in einigen Wallets, in denen die Token bis zum heutigen Tag liegen. Das Longhash-Team identifiziert 237 dieser „Endpunkt-Wallets“, in denen sich jeweils 10-100 ETH befinden. Longhash vermutet nun, dass es hierbei – man mag sich an die Ring-Signaturen von Monero (XMR) erinnert fühlen – um eine Verschleierungs-Taktik handelt. Indem die Ether Token auf Umwegen verschickt werden – so die Idee, die Longhash vermutet – sollen die Wege der Coins verschleiert werden.

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Wie man Daten von etherscan entnehmen kann, belegt die zweite der analysierten Adressen Platz 9 der reichsten Ethereum-Adressen im Kryptoversum. Die Adresse auf Platz 1 lassen sich Wrapped Ether zuordnen – eine Token-Form, die unter anderem im MakerDAO-Kontext auftaucht. Die weiteren Adressen werden den Kryptobörsen Binance, Bitfinex, Kraken, Huobi, Gemini und Bittrex zugeordnet.

Trotz der Sorgen, die die Verbindung zwischen dem mutmaßlichen Scam und der Ansammlung dieser schieren Menge an Ether auslösen mag, die vorerst gute Nachricht: Offenbar steht keine der Wallets in Verbindung mit einer Bitcoin-Börse, vermutlich wurde bisher keiner der vermissten Ether-Token ausgecasht. Auch die zweite der beiden Ether Wallets von Plus Token hat bisher wenig bewegt – die Ether Token sind also theoretisch noch da.

Laut Medienberichten wurden erste Verdächtige bereits im Juni 2019 festgenommen. Laut Inforamtionen der South China Morning Post haben dabei chinesische Behörden insgesamt sechs chinesische Staatsbürger in Gewahrsam genommen.

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